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Uganda-Hilfe – Zacharias Kalega
Ursprünglich startete diese Aktion als Paket-Aktion mit jährlich über 200 Paketen. Nachdem der Pakettransfer zu teuer wurde, änderte sich die Art der Unterstützung. Heute erfahren Zacharias Kalega und seine Ehefrau Robina vor allem medizinische und pädagogische (Schuldgeld für Waisen, Schulräume), kirchliche (Kirchdach) und allgemeine Hilfe (Handwerkszeug, Brunnen, Autokauf). Unterstützt wird einmal die Organisation ‚Mission For All‘ (MIFA) in Kampala, sowie ein Gesundheitsprogramm in einem weit entlegenen Dorf Kitokolo. Ein 23minütiges Video über Kitokolo (1999) ist vorhanden. Es gehört schon zur Tradition, dass fast jährlich eine persönliche Begegnung in der einen oder anderen Form stattfindet.
Ansprechpartner für dieses Projekt sind Lars und Claudia Siepermann Telefon 02324 / 344 25 79
Hilfe für das Vorzeigedorf
Kitokolo ist ein Dorf im Buschnordwestlich von Kampala in Uganda. Es leben dort heute rund 500 Kinder – meist Aids-Waisen. Es gibt eine Schule, eine Krankenstation, Kirchgebäude, Werkstätten, Häuser für das Personal und für die Kinder. Sogar ein Fremdenzimmer ist für Besucher geschaffen. Einen großen Anteil daran, dass Kitokolo heute als Vorzeigedorf der Regierung in Uganda gilt, hat die Evangelische Kirchengemeinde Burgaltendorf.
Seit 1987 unterhält die Burgaltendorfer Gemeinde einen engen und segensreichen Kontakt zu Kitokolo - und natürlich auch zu dessen Mentor und Motor Zacharias Kalega. „Die Gemeinde hier hat in bis heute bereits rund 280.000 € an Spenden zusammen getragen, um den Kindern dort zu helfen und gleichzeitig auch die Botschaft Jesu zu vermitteln“, erläutert Hans D. Weitermann, Presbyter in Burgaltendorf. „Der Ansatz zur Hilfe soll „Hilfe zur Selbsthilfe“ sein statt einer versorgenden, passiv empfangenden Hilfe.“
Das fange bei den Gebäuden an - eines davon, das „Mädchenhaus“ für die Berufsschülerinnen - sei vollständig von der Familie eines Gemeindemitglieds gespendet wurde, wie Weitermann berichtet. „Außerdem konnten mithilfe der Spenden aus Burgaltendorf inzwischen eine eigene Wasserversorgung mit Brunnen und Regenwassersammeltanks sowie die erste Stufe einer Solarstromanlage angeschafft - eine Infrastruktur, wie wir sie kennen, gibt es in Kitokolo nämlich nicht.
Mitglieder der Kirchengemeinde hätten zudem persönliche Patenschaften übernommen, um den Kindern im Dorf eine Ausbildung zu sichern, so Weitermann. In der Kirchengemeinde Burgaltendorf kümmern sich die Eheleute Claudia und Lars Siepermann vorbildlich darum, die Kontakte nach Kitokolo zu pflegen. Sie und einige Andere haben Kitokolo bereits besucht, um sich vor Ort zu vergewissern, dass die Gelder gut genutzt werden - und auch um selbst hilfreich tätig zu sein. Nach der Rückkehr erzählten sie mit Begeisterung von ihren besonderen Erlebnissen. Umgekehrt hat Zacharias Kalega aus Kitokolo bereits mehrmals die Gemeinde in Burgaltendorf besucht, was immer ein Anlass für große Freude war.
„Zack“, Zacharias von seinen guten Bekannten freundschaftlich genannt wird, legt großen Wert darauf, dass die Schule Jungen und Mädchen Basiskenntnisse für das tägliche Leben vermittelt. Auch ist es ihm ein besonderes Anliegen, den Schulabgängern eine handwerkliche Ausbildungen zu sichern. Dazu lädt er immer wieder christliche Fachleute aus Deutschland ein, die bereit sind einen, zwei oder sogar drei Monate ihres Lebens zu opfern, um ihre Kenntnisse weiter zu geben. Nun, wo man in Kitokolo die gewonnene Solarenergie nutzen kann, um die frühen Abendstunden – die gegen 18 Uhr beginnen – aufzuhellen, muss er junge Leute ausbilden lassen, die die wachsenden Anlagen warten und reparieren zu können. Doch die bisherigen Solarenergieausrüstung ist zu gering. Sie muss dringend an wenigen Schwerpunkten verstärkt werden. Dazu gibt es ein Konzept, das bestellreif ist. So werden die benötigten Solarmodule von einem Deutschen Unternehmen kostenlos geliefert, wenn es gelingt die nötige Finanzierung des Projektes aufzubringen. Und auf diesem Gebiet will unsere Gemeinde vermittelnd über Privatpersonen und solvente Unternehmen mithelfen, um die nötigen Spenden für diese Erweiterung zu finden. Die Gemeinde selbst wird sich ebenfalls mit einem ansehlichen Betrag dabei – parallel zu den laufenden Anstrengungen - einbringen! Aber auch Fachleute aller anderen handwerklichen Berufe sind in Kitokolo hoch willkommen. Die Burgaltendorfer Kirchengemeinde sucht derzeit nach Möglichkeiten, um die Pläne zur Verbesserung der Lebensumstände zu unterstützen.
„Brot für die Welt“, „Amali“ und Andere haben bereits gesammelt und die Menschen dort kräftig gefördert. Wer die Burgaltendorfer Bemühungen unterstützen will, kann unter der Telefonnummer 0201 57 88 83 Kontakt aufnehmen.
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Änderung: 18:37 14/09 2009 |
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