1.Johannes 4, 7-12.19-21
Stichworte: Gabenentfaltung, Verbindlichkeit, Geschwisterliebe
Text: 1. Joh. 4, 7-12 u. 19-21
7 Meine Freunde, lasst uns einander lieben, denn die Liebe kommt von Gott. Wer seinen Bruder liebt, beweist damit, dass er ein Kind Gottes ist und Gott wirklich kennt.
8 Wer aber den anderen nicht liebt, der weiß nichts von Gott, denn Gott ist Liebe.
9 Gottes Liebe zu uns ist für alle sichtbar geworden, als er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, damit wir durch Christus ein neues und ewiges Leben bekommen.
10 Das Einzigartige an dieser Liebe ist: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns seine Liebe geschenkt. Er gab uns seinen Sohn , der alle Schuld auf sich nahm, um uns von unserer Schuld freizusprechen.
11 Meine Freunde, wenn uns Gott so sehr liebt, dann müssen auch wir einander lieben.
12 Niemand hat Gott jemals gesehen. Doch wenn wir einander lieben, wird sichtbar, dass Gott in uns lebt und wir von seiner Liebe erfüllt sind....
19 Wir wollen lieben, weil Gott uns zuest geliebt hat.
20 Sollte nun jemand behaupten: „Ich liebe Gott“, und dabei seinen Bruder hassen, dann ist er ein Lügner. Denn wie kann man Gott lieben, den wir doch gar nicht sehen, aber den Bruder hassen, der leibhaftig vor uns steht?
21 Vergesst nicht, dass Christus selbst uns aufgetragen hat: Wer Gott liebt, der muss auch seinen Bruder lieben.
Liebe Gemeinde,
nachdem wir letzten Sonntag fünf gute Gründe für den Gottesdienstbesuch hörten, möchte ich jetzt mit ihnen nachdenken, was das Besondere von Kleingruppen ist und warum es gut ist, sich einer Kleingruppe anzuschließen.
Diese beiden Predigten gehen der Frage nach, wie wir unser geistliches Leben durch gute geistliche Gewohnheiten ‚aufheizen‘ können.
Ohne gute Gewohnheiten geht es nicht. Wenn wir einen guten Rhythmus in unser Leben bringen wollen, dann sollen wir uns unsere Gewohnheiten gut überlegen, korrigieren und neue Einsichten auch mit neuen Gewohnheiten verbinden. Das ist nicht einfach und leicht.
Wir leben in einer sog. ‚Multioptionsgesellschaft‘: zu jedem Zeitpunkt, an fast jedem Ort ist fast alles möglich. Wir haben so viele Optionen, Möglichkeiten – dass wir immer neu uns orientieren und entscheiden möchten – und uns zu jedem Zeit jede Tür offenhalten lassen möchten. Das überfordert uns. Daher sollen wir in Ruhe überlegen und gute Gewohnheiten als Schienen unseres Lebens legen, auf denen unser Alltagszug dahinfahren kann. Wir tun uns schwer mit dem Festlegen.
Ich brachte den Vergleich mit dem sog. Erlenmeyer-Kolben‘, ein typisches Experimentierglas für Chemie und Physik. Wenn es ums Erhitzen geht, dann nimmt man meist so einen Glaskolben, hält ihn mit seiner Substanz über den Bunsenbrenner, und wartet dann, was sich da tut.
Und wenn wir nun bildlich in dieses Erhitzungsglas unsern Glauben als Flüssigkeit hineindenken, was wollen wir damit machen? Wollen wir ihn kalt konservieren, oder wollen wir ihn lauwarm dahinblubbern lassen, oder wollen wir ihn erhitzen?
Was bis zum Siedepunkt erhitzt wird, das verändert den Aggregatszustand: Wasser wird zu Dampf. Energie wird frei: Wenn Glaube erhitzt wird, dann wird Energie frei, dann wird der Glaube in der Liebe tätig.
Unser Glaube soll also erhitzt werden, er soll leidenschaftlich sein.
Wie wird er erhitzt?
ZB durch regelmäßigen Gottesdienstbesuch. (wir folgen darin dem Vorbild Jesu, wir befolgen das 3.Gebot der Feiertagsheiligung, wir ehren unsern Gott, wir erleben inspirierende Gemeinschaft, wir öffnen uns, damit Gott uns persönlich anredet...) Das wäre eine Flamme.
Eine weitere Flamme wäre das persönliche Gebet und Bibellesen.
Und heute besprechen wir eine weitere wichtige Flamme: die regelmäßige Teilnahme an einer Kleingruppe.
Wie der Name sagt, eine Kleingruppe ist klein, eine überschaubare Gruppe.
Soziologisch hat es eine Größe von ca. 8 – 12 Teilnehmer.
Die 12 Jünger um Jesus waren eine Kleingruppe.
In diesen kleinen (wöchentlichen oder 14-tägigen) Gruppen (ob das eine Aktions-, Dienst-, Gebets-, Bibel-,Hauskreisgruppe ist, ist zunächst egal) finden Prozesse statt, die sich in größeren Gruppen eben nicht oder nicht mehr abspielen können. Bestimmte Phänomene erlebt man nur in der kleinen Gruppe.
Große Organismen in der Natur sind nur deswegen groß, weil sie lebendige Zellstrukturen haben. Große Firmen funktionieren dauerhaft nur deswegen, weil die Mitarbeiter in einer kleinen stabilen Kollegengruppe beheimatet sind. Große Gemeinden mit größeren Gottesdiensten können nur lebendig bleiben oder weiter wachsen, wenn sie viele Kleingruppen haben.
Wenn Hunderte in den Gottesdienst gehen, dann gibt es meist Dutzende Kleingruppen. Wenn Tausende in den Gottesdienst gehen, dann gibt es meist Hundert Kleingruppen in der Gemeinde. Eine lebendige Gemeinde kann nicht ohne kleine Gruppen auskommen. Das ist eine Tatsache. Gerade deswegen muss man dieses Prinzip immer wieder beschreiben und werbend dafür einladen.
Also jetzt gute Gründe, um in eine Kleingruppe zu gehen.
Ein erster Grund: Kleingruppen sind Schutzräume der gegenseitigen Zuwendung.
Die Welt um uns herum, und auch die große Gemeinde ist oft rauh und heftig.
So viele Menschen, so viele Fragen, soviele Wünsche, da braucht jeder Mensch einen Raum des Rückzugs, der persönlichen Beheimatung, einen Schutzraum ähnlich einer Familie: ich kann mich offener geben; ich kann ins Unreine reden und muss nicht alles wägen und prüfen; ich muss mich nicht immer kontrollieren, ich kann zunächst einfach mal so sein, wie ich bin.
Dabei erfahre ich die Nähe anderer. Jeder Mensch hungert nach Zuwendung und Verstehen, und das ist besonders im kleinen Kreis möglich. Der andere fragt nach dem Ergehen, und wenn er nicht fragt, dann merkt er es ja sowieso am Verhalten, wie es einem geht.
Es gibt viele Stellen in der Bibel, wo die Beziehungsworte ‚Einander, untereinander usw. ‚ vorkommen....
Der Text hier ermahnt eindringlich, aus der Gottesliebe die Geschwisterliebe folgen zu lassen. In der Kleingruppe sind die anderen die Nächsten, die ich lieben lernen soll; auch wenn sie mir vom Typ her nicht zusagen, auch wenn die sog. ‚Chemie‘ nicht stimmt. Die verschiedenen Menschen der Gruppe sind oft die Nagelprobe auf die Nächstenliebe.
Die wechselseitige Zuwendung innerhalb der Gruppe ist etwas Kostbares, ich möchte es nicht vermissen. Abseits der Erkenntnisse, des Schaffens, des klugen Argumentierens genieße ich es einfach, dass man sich im Hauskreis mag und die Zuwendung durch Worte, Komplimente, Umarmungen, Geschenke u.a. ausdrückt.
Weil das so ist, bzw. nach und nach so wird, entsteht eine große Vertrautheit. Durch vermehrte Offenheit lässt man den andern am eigenen Leben teilnehmen. Die Offenheit sollte nicht schonungslos hart sein, sondern diskret, sodass jeder ermutigt ist, mehr von seinem Ergehen zu erzählen. ‚Diskrete Offenheit‘, so beschreiben wir den taktvollen Umgang in einer Kleingruppe. Wenn auf der einen Seite Offenheit entsteht, dann gehört auf der anderen Seite auch die Verschwiegenheit dazu, auch das muss man lernen. Was im Hauskreis gesagt wurde, das ist nicht automatisch für die Öffentlichkeit oder für die Gemeinde bestimmt. Alle personenbezogenen Informationen behandeln wir diskret nach innen und verschwiegen nach außen.
Weil in einer Kleingruppe immer mehr freundschaftliche Verbundenheit entsteht, kann es sich eine Gruppe auch eher leisten, kritische Dinge in liebevoller Art anzusprechen. Je besser eine Beziehung ist, umso mehr kann sie auch Kritik aushalten. Positive Kritik braucht das Fundament einer vertrauensvollen Zuwendung. Eingebettet in diesen Schutzraum kann ich es mir auch leisten, Fehler und Schwächen zuzugeben. Ich habe schon erlebt, dass auch Schuld in einer Gruppe bekannt worden ist, ähnlich wie es in Jakobus 5 steht: Bekennt einander eure Sünden und betet füreinander...
Also: Kleingruppen sind der gegebene Ort für Zuwendung, Nächstenliebe, Vertrautheit und positive Kritik. Wenn nicht da, wo dann?
Der zweite gute Grund lässt sich davon ableiten:
Kleingruppen sind Kinderstuben des Glaubens.
Nicht dass der Glaube von einer kleinen Gruppe abhängt, aber der junge Christ muss wachsen und kann am besten und schnellsten wachsen und im Glauben reifen, wenn er in einer Kleingruppe aufgehoben ist. Wer Christ geworden ist, der braucht Anleitung, Futter.
Zunächst ist der junge Christ wie ein geistliches Baby zu behandeln:
Das Baby braucht biblische Nahrung, Milch (1.Kor.3,2: Milch habe ich euch zu trinken gegeben und nicht fest speise, denn ihr konntet sie noch nicht vertragen; 1.Petr.2,2..), ganz einfache Nahrung, wo man sich nicht die Zähne ausbeißt. Also zB Markusevangelium lesen, und nicht Hebräer oder Offenbarung.
Der junge Christ soll Beten lernen. Er schaut sich das meist von andern ab. Das ist wie bei der Sprachentwicklung. Ein Baby lernt sprechen, weil die Eltern sprechen. Ein junger Christ lernt beten, weil andere beten.
Anleitung zum Bibellesen, zum Beten, und auch zu einem geordneten Leben anhand der zehn Gebote. Junge Leute und junge Christen schauen immer auf Vorbilder. Das Lernen an Vorbildern, das Lernen durch Anleitung, das sog. ‚Mentoring‘ geschieht stark in der kleinen Gruppe.
Wie kann ich versöhnlich leben? Wie kann ich lernen, ehrlich zu sein? Wie kann ich die Eltern ehren? Usw...
Als ich mit ca. 19 Jahren zum ersten Mal in einen Hauskreis kam, da gingen mir Kronleuchter auf. Ich lernte, ohne Krampf zu beten. Ich lernte, meinen Alltag mit Gott in Verbindung zu bringen. Ich hatte sogar einen Menschen zugewiesen bekommen, den ich immer fragen konnte, der mit mir betete und der mich ernst nahm. Ich erlebte, wie es ist, sich zu versöhnen und zu vergeben. Aus dem, was ich vorher nur theoretisch hörte und glaubte, wurde ein Glauben mit Fleisch und Blut. Ich war sogar im ersten Jahr so beeindruckt, ja so besoffen von der liebevollen Zuwendung, dass ich wirklich dachte, sowas gibt es nicht in der Kirche. Erst später wurde ich im Glauben mündig und erwachsen, und habe viele andere lebendige Kleingruppen erlebt.
Jeder junge Christ braucht eine Kinderstube des Glaubens. Daher ist es unverantwortlich, wenn man sagt, die Leute sollen zum Glauben kommen und das genügt. Wir setzen auch keine Kinder in die Welt, und überlassen sie dann ihrem Schicksal, indem wir denken: Sollen sie doch selber ihre Nahrung finden! Sie werden darüber sterben.
Darum hat zB ProChrist nach der Vortragswoche das Konzept der Nacharbeitsgruppen. In jeder teilnehmenden Gemeinde soll so eine kleine Gruppe für die Nacharbeit sein.
Es bleiben eben viel zu viele Fragen offen, wenn man so frontal angesprochen wird – und wenn es kaum Möglichkeiten zum Rückfragen gibt.
Ein dritter Grund: Kleingruppen sind Entfaltungsräume für Gaben.
Jeder ist begabt, von Gott begabt. Er hat mindestens eine Gnadengabe, ein Charisma (griech.) bekommen. Paulus hat in Römer 12 oder 1.Korinther 12 und Epheser 4 solche Gaben aufgezählt: die Gabe des Hirten, der Barmherzigkeit, Gabe des Lehrens, des Heilens, des Betens usw..
Diese Listen sind nicht in sich abgeschlossen, aber indem wir diese Listen haben, wissen wir,was gemeint ist. Wenn einer seine Gabe (n) einsetzt, dann hat er seine Freude dran. Er empfindet sich als gebraucht. Er ist froh, dass er was Gutes tun kann für andere. Wenn einer nicht gabenentsprechend lebt oder arbeitet, dann quält er sich oft so durch und empfindet, dass eine Sache nur Stress macht und er nur zwei linke Hände dafür habe.
Es ist eine tolle Sache, zu wissen, wofür man nicht begabt ist.
Es ist ebenfalls eine tolle Sache, zu wissen, wofür man begabt ist.
Das kann man durch manche Tests etwas herausbekommen. Aber hauptsächlich kann man es durch Erfahrung, durch Ausprobieren, durch die Bestätigung anderer herausbekommen.
Wo kann man mit den vermuteten Gaben herumprobieren, Fehler machen – und es ist überhaupt nicht schlimm? In der Kleingruppe! I
ndem ich mal etwas lese, einen Abend gestalte, eine Andacht mache, eine kreative Idee umsetze, eine Aktion vorbereite – merke ich, was mir liegt und mit welchen Gaben Gott mich ausgestattet hat. Eine Kleingruppe ist ein kleines Übungsgelände für Lehre, für Helfen, für Beten, für Gestalten, für Motivieren, für Anteilnahme und Trösten. Und was sich hier bewährt hat, das kann dann auch getrost im größeren Rahmen eingesetzt werden.
Ein vierter Grund: Kleingruppen erziehen zur Verbindlichkeit.
Weil vieles auf Gegenseitigkeit aufgebaut ist, erzieht man sich zB zur Pünktlichkeit:
Ich lerne, pünktlich zu sein. Wenn ich nicht da bin, halte ich den Beginn der Gruppe unwillkürlich auf.
Ich lerne, fair zu sein: Kritik anbringen und Kritik einstecken: beides muss man lernen.
Ich lerne, Hilfe zu geben wie auch Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Ich lerne, Versprechen und Abmachungen einzuhalten und nicht einfach so ins Blaue etwas zu versprechen.
Verbindlichkeit einüben ist schwer getan.
Manche Menschen halten sich alle Optionen offen.
Sie schauen mal vorbei, dann später fehlen sie, eine Woche später ist abends ein interessanter Kinofilm, dann sind sie wieder da, alle sind erleichtert, aber dann fehlen sie wieder, die folgende Woche müssen sie schon nach einer Stunde weg..
Ein solches Verhalten gibt es auch im Gottesdienst, wenn wir so Gelegenheitskirchengänger sind. Hier ist das soziale Netz nicht so dicht, dass man zB wegbleiben kann und nicht gleich nach dem Verbleib gefragt wird. Das ist auch ein Teil der Freiheit, die wir uns zugestehen. Aber im Hauskreis zB kann ich nicht einfach nach Lust und Laune kommen oder nicht kommen.
Ein Gefühl wie beim Pudding. Man weiß nicht, wie man dran ist. Keine Verbindlichkeit.
Das ist für alle Stress. Eine Kleingruppe aber erzieht zur Verbindlichkeit.
Sich entschuldigen ist normal. Sich an einer Stelle aktiv eingeben, und nicht nur nehmen, das gehört dazu. Regelmäßig teilnehmen ist normal...
Der fünfte Grund: Kleingruppen helfen dem Schwachen auf.
Wir hörten vorhin die Lesung aus Markus 2, 1-12: vier Freunde packen ihren kranken, gelähmten Freund, sie schleppen ihn mit Mühe und mit viel Kraft auf ein Dach, machen das Dach frei, und lassen diesen kranken Freund runter, genau vor Jesu Füße.
In dem Text heißt es dann: Als Jesus ihren Glauben sah, also den Glauben der 4 Freunde, da erbarmte er sich über den Kranken. Hätte der Kranke oder Schwache keine Freunde gehabt, hätte es keinen gegeben, der ihn zu Jesus gebracht hätte.
Es gibt in einer Kleingruppe eine Solidarität des Helfens, und auch eine Solidarität des Glaubens, des Für-bittens, des Für-Glaubens.
In der früheren Gemeinde hatte ich 3 Jungens im Unterricht, einer von ihnen war geistig behindert und auch körperlich etwas eingeschränkt.
Aber dieser Junge wurde von den anderen beiden Freunden durch den Unterricht durchgezogen. Es war beeindruckend, wie sie sich für ihren kranken Freund einsetzten. Und fing einer zu lachen an, weil der behinderte Junge nicht richtig lesen oder antworten konnte, dann bekam es der mit den andern beiden zu tun.
Solidarität des Helfens.
In jedem Hauskreis erleben wir starke Unterschiede, im Charakter, in der geistlichen Reife, in der Gesundheit usw.. Eine wichtige Lektion und Herausforderung ist die Frage, wie die Starken mit den Schwachen umgehen. Werden sie ernst genommen, und – bei Bedarf – vor Jesu Füße gelegt? Kommt ihnen Gutes zu?
Ist es so, wie es Paulus in seinem Bild von dem einen Leib beschreibt: Leidet ein Teil, so leiden alle andern Körperteile mit?
So wird die Kleingruppe auch Funktionen der Seelsorge übernehmen.
Man kann sagen, dass zB Hauskreise durch das Trösten, Aussprechen, Begleiten, Stützen, Versorgen der Wunden, durch Fürbitte so etwas wie eine Seelsorge-Station ist.
Zum Schluss einmal die Frage, wer von uns in einer Kleingruppe aufgehoben ist.
Wer ist in einer Gruppe, in der diese aufgezeigten Merkmale wichtig sind:
Persönliche Zuwendung, Anleitung zum Glauben, Entfaltung der Gaben, Verbindlichkeit, Hilfe für den Schwachen?
Es gibt hier evtl. Leute, die gerne einmal solch eine Erfahrung machen würden.
Sie sind vielleicht neu hier in Burgaltendorf, orientieren sich, sehnen sich nach einer Gruppe.
Sie sind regelmäßig im Gottesdienst, aber nicht in einer Gruppe, möchten aber austauschen, haben viele Fragen, haben Zeit, sich wöchentlich oder 14-tägig einen Abend zu engagieren.
Sie möchten im Glauben weiterkommen, aber keine Traute, bestimmte Leute anzusprechen.
Sie denken von einer bestimmten Gruppe, die sind voll, ich will mich nicht hineindrängen.
Ich schlage den Interessierten vor, dass sie sich bei mir oder bei H.Holler melden, ihre Wünsche sagen, - und wir sorgen dafür, dass sie an einer Kleingruppe innerhalb der Gemeinde für einen Monat teilnehmen können. Das möchten wir ihnen versprechen.
Nach einem Monat ist man frei, weiter auf längere Zeit teilzunehmen oder aufzuhören.
Oder man bedankt sich höflich für die Gemeinschaft und beendet diese ‚Probezeit‘.
Aber ich bin sicher, sie werden interessante Erfahrungen machen, die sie weiterbringen.