mittendrin-Themengottesdienst
Wer ist hier wirklich zu beneiden? Dr. Horsthausen, der das Geld ausgeben kann, ohne darüber nachzudenken, der in den nobelsten Hotels absteigt und das beste Essen bestellen kann? Oder Herr Meier, der zwar aufs Geld schauen und um eine Gehaltserhöhung kämpfen muss, der aber viele mehr freie, selbstbestimmbare Zeit besitzt und in einer funktionierenden Beziehung lebt? Das Theaterstück führt sehr direkt in die heutige Thematik ein: „NEID“. Verglichen mit Dr. Horsthausen ist Herr Meier ein armer Schlucker. Verglichen mit dem Kölner Dom ist unsere Kirche eine Hütte.
Der Vergleich, aus dem NEID erwachsen kann bzw. erwächst, ist eine menschliche Grundbefindlichkeit. Der Vergleich ist dem Menschen schon in die Wiege gelegt. Von Anfang an steht der Mensch in Beziehung zu jemanden, der weiter ist als er. Weil er weiter ist, kann er ihn versorgen, ihm helfen, ihn erziehen. Spätestens im Kindergarten stellt das Kind dann fest: Es gibt Kinder, die sind größer als ich, die dürfen schon mehr, die können schon mehr und die zeigen mir das auch SEHR deutlich. Ein Jahr später macht genau dieses Kind einem jüngeren Kind deutlich: Ich bin größer als du, ich kann schon mehr und ich zeige dir das jetzt SEHR deutlich. Bewusst und unbewusst findet ein ständiges Vergleichen und Abgleichen statt. Immer wieder neu positioniert man sich und mit guten oder schlechten Erfahrungen, mit Erfolg oder Misserfolg wächst auch das Selbstbewusstsein.
Das gleiche Prinzip funktioniert auch bei Erwachsenen:
Vor einigen Jahren wurde hierzu ein Versuch durchgeführt. Die Frage war: Inwieweit werden Selbsteinschätzungen vom Unterbewusstsein beeinflusst?
Die Freiwilligen wurden in 2 Gruppen eingeteilt.
In dem Raum, in dem sich die 1. Gruppe befand, blitzte immer wieder für den Bruchteil der Sekunde das Bild eines Profisportlers auf.
In dem Raum, in dem sich die 2.Gruppe befand, blitzte das Bild des Papstes auf.
Die Bilder konnten mit dem Auge nicht erfasst werden, weil sie zu kurz aufblitzten, um sie zu einem Ganzen zusammensetzen zu können.
Später wurde den Teilnehmern beider Gruppen die Frage gestellt: Sind Sie ein guter Sportler?
Die zu Gruppe 1 Gehörenden antworteten mit „nein“ oder „eher weniger“,
die zu Gruppe 2 Gehörenden antworteten mit „ja“ oder „ziemlich gut“.
Was war geschehen? Das Unterbewusstsein hatte die Bilder aufgenommen und mit dem Selbstbild verglichen – verglichen mit dem Profisportler fühlte sich Gruppe 1 als „sportliche Krücken“, verglichen mit dem Papst fühlte sich Gruppe 2 als „Hochleistungssportler“
Was ich damit sagen möchte, ist, dass unterbewusst und auch bewusst ständiges Vergleichen stattfindet!!!
Einerseits ist das ja durchaus positiv zu bewerten: Man will etwas erreichen, was andere haben, erweckt Motivation.
Negativ wird es dann, wenn man den anderen um etwas beneidet, was er hat. Man will das haben, was der andere hat. Man fühlt sich vom Leben schlecht behandelt, weil man es nicht hat. Daraus entsteht Missgunst. Und wenn man mit diesem Gefühl der Missgunst nicht fertig wird, kann das schlimme Folgen haben. Eine Folge betrifft die Person selbst, denn:
Neid macht krank.
Da war eine Niederländerin, die bisher ein schönes mittelständisches Leben in einer Kleinstadt in Holland gelebt hatte. Ihr Leben veränderte sich innerhalb eines Tages. Aus einer fröhlichen Frau wurde ein jammerndes Wrack. Was war passiert? Sie hatte bei der landesweiten Postleitzahlen-Lotterie, anders als viele Nachbarn, kein Los gekauft für das beliebte Glücksspiel, das die Menschen gleich straßenweise reich macht. Nun hatte genau ihre Straße den Jackpot gewonnen und sie war nicht dabei. "Wenn ich mitgemacht hätte, wäre ich Millionärin geworden.", schluchzte sie vor den TV-Kameras und verklagte die Lotteriegesellschaft auf eine Entschädigung für ihr seelisches Leid – vergebens.
Diese Frau war im wahrsten Sinn des Wortes „gelb vor Neid“ und ich würde mich nicht wundern, wenn sie im Zuge der Neid-Vergiftung eine Gallen oder Nierenschädigung davongetragen hat.
Eine weitere Folge kann aber auch die Person betreffen, auf die man neidisch ist, denn:
Neid hat zerstörende Folgen.
Es ist schön, dass die Bibel völlig ungeschminkte Geschichten über Menschen und ihre Irrungen und Wirrungen erzählt und damit aufzeigt, wie Menschen durch fehlgeleitete Handlungen im wahrsten Sinn des Wortes heil-lose Konsequenzen nach sich ziehen.
Zwei Geschichten mit zerstörenden Folgen will ich Ihnen kurz erzählen:
Die erste erzählt von König David.
König David war DER Vorzeigekönig Israels, ein gottesfürchtiger Mann, der wunderbar Harfe spielen konnte, in jedem Sängerteam willkommen gewesen wäre, aktuell zu jeder Gelegenheit ein passendes Lied dichten konnte und zudem noch blendend aussah. Er hatte wahrlich alles: ein großes Königreich, einen Hofstaat mit allem Drum und Dran und vor allem: viele Frauen. Also er lebte sozusagen den Wirklichkeit gewordenen heimlichen Traum vieler Männer. Dieser Mann hatte alles. Und doch vergiftete der Neid auf die einzige Frau seines Heerführers so sehr seine Gedanken, dass er sie unbedingt selbst haben, besitzen musste und zu – krass ausgedrückt - Vergewaltigung und Mord bereit war. Die Schuld, die er damit auf sich geladen hatte, belastete ihn so sehr, dass er tage- sogar monatelang nicht mehr richtig schlafen konnte.
Die zweite Geschichte ist die sicherlich bekannte Geschichte von Josef und seinen Brüdern. Josef hatte eine Sonderstellung: Er war der lang ersehnte Sohn der Lieblingsfrau Jakobs und zudem lange Zeit das Nesthäkchen. Ein paar Sätze aus der Bibel machen deutlich, wie krank die Beziehung der Söhne untereinander war.
„Jakob hatte Josef von allen seinen Söhnen am liebsten, weil er ihm erst im Alter geboren worden war. Deshalb ließ er ihm ein prächtiges Gewand machen. Als seine Brüder sahen, dass der Vater ihn mehr liebte als sie alle, begannen sie ihn zu hassen und konnten kein freundliches Wort mehr mit ihm reden.“ (Gen. 37, 3)
Und so wuchs in ihnen der zerstörerische Plan: Josef muss weg. Wenn er erst einmal weg wäre, dann würde wieder Frieden einziehen. Dann wäre sie alle wieder gleichrangig vor ihrem Vater. Dann würde ihnen niemand mehr vor Augen führen, dass er besser, privilegierter und einfach von der Sonne mehr beschienen war als sie. Und so nutzten sie die Gelegenheit und verkauften Josef an eine vorüberziehende Karawane als Sklave nach Ägypten. Aber welche zerstörende Folgen hatte diese Handlung: Für Josef, dessen Leben auf einmal eine völlig ungeahnte Wendung erhielt, aber auch für die Brüder. Denn Ruhe – echte, innere Ruhe und Frieden – das hatten sie jetzt zu keiner einzigen Minute mehr.
Wie äußert sich Neid heute in unserer Gesellschaft?
- Eine allen sicherlich bekannte Art und Weise ist es, andere schlecht zu machen. Sehr gerne wird eben nur kurz mal „abgelästert“, vom neuesten „Flop“ erzählt, den sich der oder die andere kürzlich mal wieder geleistet hat usw. Dahinter steckt das Bedürfnis, sich selbst aufzuwerten, indem man andere abwertet.
- Eine weitere, härtere Gangart, ist Mobbing. Viele Menschen fühlen sich im Beruf gemobbt. Bei manchen liegt der Grund sicher darin, dass sie erfolgreich arbeiten, was ihnen andere nicht gönnen. Mobbing kann so weit gehen, dass solche Menschen krank oder gar berufsunfähig werden.
- Neid äußert sich in Unzufriedenheit. Okay, ich habe zwar eine schöne Wohnung, ein fahrbares Auto, eine nette Frau oder einen freundlichen Mann, meine Kinder sind auch ganz in Ordnung – aber die Müllers von nebenan haben ein Haus, ein großes obendrein, fahren einen BMW und zusätzlich zwei Mal im Jahr in den Urlaub. Eigentlich ist das ungerecht...
- Neid äußert sich schließlich auch darin, das Begehrte haben wollen, ohne den Preis zu zahlen, den es kostet. Wäre doch nur gerecht, wenn ich auch ein Haus auf Mallorca hätte, ohne natürlich mehr arbeiten zu müssen, denn das wäre ja anstrengend.
- Neid paart sich gerne mit anderen negativen Emotionen und Eigenschaften.
Bei König David paarte er sich mit der Habsucht und darum war er zum Mord bereit, bei den Brüdern mit der Eifersucht und darum zerstörten sie ihre Familie.
In den Zeitungen lesen wir täglich die Folgen solcher explosiven Mischungen.
Wo liegen die Ursachen für Neid?
Ich möchte einige mögliche Gründe nennen.
- Jeder Mensch ist auf Lob und Bestätigung angewiesen. Lob erfreut und macht groß, kein Lob verunsichert und macht klein. Als Kind ist es besonders wichtig, Lob zu erhalten, aber in der Schule oder im Job ist das eigentlich auch nicht viel anders. Wenn man kein oder nur wenig Lob erhält,
sinkt das Selbstwertgefühl und wird schwach. Sehr schnell kommt man dann zu dem Schluss: Andere sind anscheinend besser als ich, mehr wert, begabter, schöner, schneller, weiter...
Neidvoll blickt man auf andere, die es offensichtlich leichter haben als man selbst.
- „Alles, was ich getan habe, habe ich für meinen Vater getan. Und er hat es nie gemerkt. Er hat immer nur gemeckert, wenn ich etwas nicht richtig gemacht hatte. Wie sehr hätte mir ein Lob aus seinem Mund gut getan.“ So ein Satz lässt die Alarmglocken für den Psychologen klingeln. Aber mal ganz im Ernst: Oft erwartet oder erhofft man sich die Anerkennung von einer ganz bestimmten Person. Spricht diese die Anerkennung dann nicht aus, ist man enttäuscht. Die eigene Leistung scheint nicht gut genug gewesen zu sein und so sinkt wiederum das Selbstwertgefühl. Und es sinkt auch die Fähigkeit, eigene Leistungen oder das eigene Können richtig einzuschätzen.
- Oft erkennt man dann auch nicht, wenn man tatsächlich anerkannt wird. Man hört es gar nicht.
- Man schaut nur auf die Dinge, die man NICHT hat, anstatt auf das zu blicken, was man hat!
Es ist eine Art selektiver Wahrnehmung.
Der klassische Vergleich: Ist dieses Glas halbvoll oder halbleer? Der Neider oder Neidgefährdete würde auf die leere Seite schauen und es als halbleer bezeichnen.
Wie kommt man aus dieser Neidfalle heraus?
In der Bibel finden wir Wege und Hilfen, um aus der Neidfalle herauszufinden.
Die Bibel zeigt
1. wie Gott den Menschen sieht. Als Geschöpf Gottes ist der Mensch „an sich“ etwas Besonderes, etwas Wunderbares, und zwar jeder Mensch. Gott sieht in jedem Menschen seinen ursprünglich guten und vollkommenen Plan, auch wenn er durch Fehlentscheidungen und selbstsüchtige Handlungen oft nicht mehr deutlich zu erkennen ist. Das ist ein Grundbekenntnis, das man in der Bibel immer wieder findet: Gott liebt den Menschen, also auch dich / auch mich / auch Sie.
Wenn man sich auf diese Sicht einlässt, verändert sie das gesamte Selbstbild. Ich verstehe dann vielleicht immer noch nicht, warum mein Haar so dünn und fiselig sein muss, aber ich beginne, mich selbst mit anderen Augen zu sehen – mit Gottes Augen. Und so zu sehen, wie Gott sieht und so zu denken, wie Gott denkt, verändert nach und nach das Denken. Wenn Sie glauben, dass Gott Ihr Leben gewollt hat, dass Sie gewollt und geliebt sind, kann das nicht ohne Auswirkungen bleiben.
2. Gott hat jeden Menschen mit Gaben und Fähigkeiten versehen, ausnahmslos. Man muss nur den Wunsch haben, sie zu entdecken, anzuerkennen und auszuüben. Ich sagte ja schon, dass König David zu jedem Thema ein passendes Lied einfiel. Und so betet er in einem Lied, einem Psalm, der wie für unser Thema gemacht ist: „Ich preise dich darüber, dass ich auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht bin. Wunderbar sind deine Werke und meine Seele erkennt es sehr wohl.“
Schauen Sie sich im Spiegel an und sagen Sie sich: So, wie ich bin, hat Gott mich ausgedacht, er hat mich wirklich wunderbar gemacht.
Und wenn Sie wirklich nicht wissen, was Sie speziell ausmacht, gibt es verschiedene Möglichkeiten, dies herauszufinden. Durch Gespräche z.B. Hier in der Gemeinde werden aber auch regelmäßig Seminare veranstaltet, durch die Sie herausfinden können, wo Ihre Fähigkeiten liegen.
Schauen Sie auf das halbvolle Glas und nicht auf das halbleere!
3. In der Bibel finden wir das Prinzip der Ergänzung. Jeder Mensch kann mit seinen eigenen Fähigkeiten dazu beitragen, dass das Ganze gelingt. Und damit es gelingt, werden unterschiedliche Begabungen benötigt: Kommunikative Begabungen, praktische Begabungen, organisatorische Begabungen, etc. Wenn ich mich mit dem, was ich habe und kann, einbringe, trage ich dazu bei, dass eine größere Sache gelingen kann und kann stolz darauf sein. Wichtig ist dabei, dass alle Begabungen gleichwertig sind. Keine ist besser ist das andere. Mit dieser Sicht kann ich dem anderen seine Fähigkeiten auch gönnen und brauche sie nicht schlecht zu machen. Es gibt nicht besser und schlechter, es gibt nur anders!
Wenn man in der Versuchung steht, jmd. anderen um etwas zu beneiden, helfen vielleicht die folgenden Satzanfänge:
Aber ich habe..., aber ich bin..., aber ich kann...
„Aber ich habe... eine Arbeit, die mir Spaß macht
Eltern, zu denen ich kommen kann,
drei Kinder großgezogen und aus ihnen ist etwas geworden...“
„Aber ich bin... geduldig, gut in Mathe...“
„Aber ich kann... gut mit der Säge umgehen, noch klar denken, meine kleine Schwester zum Lachen bringen...“
- Erkennen Sie so Ihr eigenes Glück
Überlegen Sie in einer ruhigen Minute einmal: Was macht mich / Was macht mein Leben reich? Was habe ich, wofür ich dankbar sein kann? Vielleicht schreiben Sie es sich auch auf, damit Sie es noch deutlicher vor Augen haben!
- Wenn Sie einen anderen um etwas beneiden, fragen Sie sich, welchen Preis er dafür zahlen musste und muss und ob es den Preis wert ist. In einer Parabel wird die Geschichte vom großen Orpheus erzählt, den jeder kennt. Er hatte alles und konnte alles und begehrte darum auch das höchste Glück. Doch dieses höchste Glück – seine Frau Eurydike, starb. Sein Versuch, sie aus dem Todesreich zurückzuholen, scheiterte und er selbst kam später um. Und dann wird in der Parabel vom kleinen Orpheus erzählt, den keiner kennt. Er lebte ein kleines Leben, heiratete ganz gewöhnlich, hatte gewöhnliche Kinder und starb schließlich alt und lebenssatt.
Ist es den Preis wert? Diese Frage kann sicherlich in vielen Fällen helfen, mit Neidgedanken zurecht zu kommen.
- Wenn Sie darauf vertrauen, dass Gott Ihr Leben führt, werden Sie merken, dass sich Ihre Sicht auf viele Dinge verändert und Sie eine größere Zufriedenheit spüren werden.
Und was ist, wenn mich der Neid schon dahin gebracht hat, etwas zu tun, was mir und anderen geschadet hat?
König David hatte nach dem indirekten Mord an seinem Oberbefehlshaber eine schwere Zeit. Das gemeinsame Kind mit der Frau des Oberbefehlshabers starb kurz nach der Geburt und das Verschweigen seiner Schuld lastete schwer auf ihm. Ein guter Berater und gleichzeitig ein Freund half David dabei, seine Schuld zu erkennen, sie beim Namen zu nennen, ihr ins Gesicht zu schauen – und Vergebung zugesprochen zu bekommen. Er konnte die böse Tat nicht wieder rückgängig machen, aber er durfte trotzdem neu anfangen. Aus dieser unter solch schlechtem Vorzeichen begonnenen Beziehung kam schließlich der Thronnachfolger Davids – König Salomo.
Auch für Josef und seine Brüder geht die Geschichte gut aus. Letztendlich rettete Josef Ägypten und seine Brüder vor dem Hungertod. Aber auch hier war vor einer Versöhnung ein Aufdecken der Schuld notwendig. Lesen Sie selbst noch einmal im 1. Buch Mose nach!
Das Gespräch mit einem Menschen, dem man vertraut und der mit Gott in Beziehung steht, kann sehr helfen, um mit dem Schaden, den man durch neidgeleitete Taten angerichtet hat, umgehen und neu anfangen zu können.
Den Kreis schließen: Rückkehr zum Theaterstück:
Herr Meier erkennt, was er an unvergleichlich Gutem hat: Freie Zeit, um sich persönlich um seine Frau zu kümmern, keine Hetze von einem Termin zum anderen. Er sieht den Preis, denn sein Chef für ein Leben im Luxus zahlen muss und er merkt: Dieser Preis ist hoch. Diesen Preis wollte ich nicht zahlen. Und in der Auseinandersetzung merkt er, wer hier eigentlich der „Reiche“ ist. Wahrscheinlich würde er sich immer noch über eine Gehaltserhöhung freuen, aber um den Posten selbst wird er seinen Chef wahrscheinlich nie mehr beneiden.