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Predigttext

Gottes Geist liest Gottes Geheimnisse richtig
08-06-06 11:12
Alter: 4 yrs


VON: TH.ENZNER



Pfingstsonntag; 1. Korinther 2, 12-16

Vor Jahren wurde eine interssante Umfrage im Spiegel-Magazin gemacht. Gefragt wurde nach der Bedeutung der Feste...


Stichworte: Gottes Geist, Geheimnisse, Pfingsten

 

12 Als Christen haben wir nicht den Geist dieser Welt bekommen, sondern den Geist Gottes. Und deshalb können wir auch erkennen, was Gott für uns getan hat. 13 Was wir euch verkündigen, kommt nicht aus menschlicher Klugheit oder menschlichem Wissen, sondern wird uns vom Heiligen Geist eingegeben. Deshalb kann nur der Gottes Geheimnisse verstehen und erklären, der sich von Gottes Geist leiten lässt.

14 Der Mensch kann von sich aus, mit seinen natürlichen Fähigkeiten, nicht erfassen, was Gottes Geist sagt. Für ihn ist das alles Unsinn, denn Gottes Geheimnisse erschließen sich nur durch Gottes Geist.

15 Der von Gottes Geist erfüllte Mensch aber beurteilt alles, was ihm Gott zeigt und sagt. Er selbst aber untersteht nicht dem Urteil anderer, wenn er in Gottes Auftrag redet. 16 Denn hat nicht schon der Prophet Jesaja gefragt: «Wer kann die Gedanken des Herrn erkennen, oder wer könnte gar Gottes Ratgeber sein?» Nun, wir haben seinen Geist und kennen seine Gedanken.

…………

Predigtgedanken:

1. Gottes Geist wohnt in den Christen.

2. Gottes Geist liest göttliche Nachrichten richtig

3. Gottes Geist steht manchmal menschlichem Denken entgegen

4. Gottes Geist muss eingeladen, gesucht, erkannt und bewertet werden

…………

Afugrnud enier Sduite an enier Elingshcen Unvirestiät ist es eagl, in wlehcer Rienhnelfoge die Bcuhtsbaen in eniem Wort sethen, das enizg wcihitge dbaei ist, dsas der estre und lzete Bcuhtsbae am rcihgiten Paltz snied. Der Rset knan ttolaer Bölsdinn sein, und du knasnt es torztedm onhe Porbelme lseen. Das ghet dseahlb, weil wir nchit Bcuhtsbae für Bcuhtsbae enzilen lseen, snodren Wröetr als Gnaezs.

 

 

Liebe Gemeinde,

 

vor Jahren war eine interessante Umfrage für das Spiegel-Magazin unter 1000 Befragten. Gefragt wurde nach der Bedeutung der christlichen Feste. Folgendes Ergebnis:

„Wissen Sie, was Christen Weihnachten feiern?“

            Richtige Antwort: 82%, falsche oder keine Antwort: 18%

„Wissen Sie, was Christen Ostern feiern?“

            Richtige Antwort: 70 % / falsche oder keine Antwort: 30 %

„Wissen Sie, was Christen Pfingsten feiern?“

            Richtige Antwort: 25% / falsche oder keine Antwort: 75%

 

Ratlosigkeit, was Pfingsten bedeutet!

Das Pfingstfest ist die Chance für den Kurzurlaub, die Zeit für Grillen, Ausflug, Familientreffen. Zeit für das WM-Fieber.

Weihnachten ist griffig: Geburt eines Kindes; Ostern noch anschaulich: Leben und Tod –  einleuchtend, ob man da dran glaubt oder auch nicht.

Aber Pfingsten: Gottes Geist – was ist das?

Für Nichtchristen ist es sowieso schwer, die Bedeutung zu fassen; aber auch für uns Christen. Geburtstag der christlichen Kirche – was soll das denn bedeuten?

Geburtstag der Kirche, das muss gefeiert werden – wie bei unseren Geburtstagen auch.

Aber zum Feiern gehört ja das Verstehen. Ich möchte dazu 4 Feststellungen machen.

 

1. Gottes Geist wohnt in den Christen

 

Zunächst: Was ist Geist Gottes? Wie zeigt er sich?

Ist es so etwas Nebelartiges? Ja, wenn man ihn beschreiben will, - aber Nein, wenn man auf die Wirkungen sieht und sie spürt.. Es ist ähnlich wie beim elektrischen Strom, wie beim Wind. Direkt lässt sich das Phänomen schwer beschreiben, aber indirekt an den Wirkungen.

 

Wer hat diesen Geist von Gott? Habe ich, haben Sie den Heiligen Geist?

 

Paulus ist sich hier ganz sicher: V. 12:…wir haben den Geist Gottes.

Oder  V. 16: Wir haben seinen Geist und kennen seine Gedanken.

 

Klingt irgendwie vermessen!? Eingebildet und überheblich!?  „Wir kennen Gottes Gedanken!“ Etwas in uns wendet ein: ‚Vorsicht, Paulus, das ist sehr, sehr steil!’

 

Aber hier hilft der Zusammenhang und andere Paulus-Worte. Er spricht an anderer Stelle von seinem Leiden, seiner Schwäche, vom Pfahl im Fleisch, von seiner Anstrengung, Gutes zu tun, und doch dem Bösen wieder zu verfallen – Paulus, ein menschlicher, geängsteter, ein schwacher, ein starker, ein leidender, ein gefangener und dennoch freier Apostel.

Er hebt nicht ab! ‚Wir kennen Gottes Gedanken!’ Das ist eher eine nüchterne theologische Aussage:

 

Man müsste noch ein kleines Wort einfügen, nämlich ‚auch’.

Wir kennen – auch – Gottes Gedanken! Oder: Wir haben – auch – Gottes Geist!

Er sagt das seiner  - von ihm gegründeten Gemeinde in Korinth -  die auffällig viele begabte Christen hat, die ihre Charismen (Gnadengaben) in Gemeinde und Gottesdienst einbringen wollen. Darüber gab es Stress und Streit bis hin zu Spaltungen.

 

Es gab Cliquendenken, Parteiungen und Trennungen aufgrund von Ehrsucht, Überheblichkeit und großem Bildungsgefälle. Die damalige Kultur war durch die feinsinnigen Gedanken der Philosophenschulen geprägt. Die Bildungsunterschiede vom Philosophen bis zum Sklaven waren in der Gemeinde zu spüren.

Die vielen aufbrechenden Gaben dienten nicht nur dem Gemeindeaufbau, sondern bei manchen auch dem Aufbau der eigenen Persönlichkeit. Eigene Ehre wurde mehr gesucht als die Ehre Gottes.

 

Der eine dachte etwa: ‚Ich bin mehr wert, weil ich so kraftvoll das Wort auslege.’

Der andere bildete sich etwas ein, weil er für Kranke betete, und diese heil wurden.

Andere dachten: ‚Wir sind durch den beeindruckenden Leiter Apollos getauft – wir haben anderen etwas voraus!’

 

Wie dem auch sei: es herrschte Uneinigkeit durch menschliches und allzumenschliches Denken, begründet noch durch theologische Argumente, dass die einen geistlicher als die anderen wären.

Die einen nahmen für sich in Anspruch, mehr geisterfüllt zu leben als die anderen.

Sie liebten das Großartige, das Imposante und stellten den Paulus ein bisschen in die Ecke des weniger geisterfüllten Leiters, der eben noch den entscheidenden Kick bräuchte.

 

In diese Diskussionslage hinein sagt Paulus: Wir haben – auch – seinen Geist.

 

Und jetzt für uns gesprochen: Wer Jesus als seinen Herrn annimmt, wer sich ihm anvertraut, in dem ist schon der Geist Gottes aktiv.

Keiner kann Jesus als Herrn bekennen, es sei denn durch den Heiligen Geist.

Jeder, der sich Jesus unterstellt, der ihn lieb hat und ihm vertraut, in dem arbeitet der heilige Geist. Die Frage ist, ob wir den Geist reden lassen, auf seine Stimme hören oder ob wir seine Wirkung unterdrücken, dämpfen, einsperren, den Mund verbieten –

Aber zunächst sei festgestellt: Wir haben Gottes Geist!

 

2. Gottes Geist liest Gottes Geheimnisse richtig.

 

Weil der heilige Geist von Gott selber kommt, von ihm ausgesandt, darum kann er auch die Sprache Gottes und seine Geheimnisse gut verstehen. Gott, der Heilige, und für den Menschen Unzugängliche – dessen Art einfach höher als unsere Vernunft ist – wer kann ihn verstehen? Antwort: Der heilige Geist, der Geist aus Gott.

 

Ich mache mir das durch die Computerkommunikation anschaulich. Es gibt verschiedene Formate und Anwendungen, die die Milliarden von Botschaften im Internet haben. Manche Formate kann ich öffnen, ich verstehe die Botschaft und Sprache, weil ich die entsprechenden Programme habe, manche kann ich nicht öffnen, weil ich den Anwendungsschlüssel/Formatschlüssel nicht habe.

 

Gottes Geist ist der richtige Schlüssel, Gottes Geheimnisse zu verstehen.

            Darum ist es sachlich falsch, die biblischen Texte nur mit dem Format ‚historisch-kritische Auslegung’ öffnen zu wollen. Das ist zwar ein wichtiges Instrument, aber entscheidend ist, ob man die biblischen Texte mit der Anwendung ‚Heiliger Geist’, also mit der Bitte um den heiligen Geist liest – denn die Texte sind mit dem heiligen Geist geschrieben, - theopneusto -, göttlich eingehaucht. Gottes Wort im Menschen Wort.

Es ist eine Gemengelage von Buchstaben, Worten, Sätzen, Abschnitten, Kapiteln, Büchern… Manches geht auf das menschliche Konto der Schreiber (auf ihre Sichtweise, ihren Dialekt, ihre Grammatik, manches ist inspiriert, eingehaucht.)

 

Es ist richtig, auf das Menschliche zu sehen, z.B. wie Paulus argumentiert hat, oder seine etwas schwerfällige griechische Grammatik – aber es ist wichtig, durch diese Texte hindurch Gottes Absichten zu erkennen: Was willst du, heiliger Gott, durch diesen Menschen und Apostel Paulus mir sagen?

Hier agiert der Heilige Geist! Das ist seine Anwendung! Er entschlüsselt manches Geheimnis.

 

(Dr. Fendrich am Mittwoch, erklärt den Maler Rembrandt und seine Verkündigung in dessen Bildern: Rembrandt wollte die Augen öffnen für das, was nicht zu sehen ist… )

 

Ein Experiment: lesen Sie mal den Text auf dem Blatt!  Es ist auf den ersten Blick eine optische Gemengelage von Buchstaben. Aber wir können es lesen, d.h. verstehen. Laut vorlesen können wir es nicht, wegen der Fehler, aber wir können es verstehen.

 

Afugrnud enier Sduite an enier Elingshcen Unvirestiät ist es eagl, in wlehcer Rienhnelfoge die Bcuhtsbaen in eniem Wort sethen, das enizg wcihitge dbaei ist, dsas der estre und lzete Bcuhtsbae am rcihgiten Paltz snied. Der Rset knan ttolaer Bölsdinn sein, und du knasnt es torztedm onhe Porbelme lseen. Das ghet dseahlb, weil wir nchit Bcuhtsbae für Bcuhtsbae enzilen lseen, snodren Wröetr als Gnaezs.

 

Wir verstehen den Sinn, und das ist das Entscheidende.

Unser Hirn hat eine Fähigkeit, zu kombinieren – dass trotz massiver Fehler am Schluss die Botschaft richtig verstanden wird. Phantastisch!

Das menschliche Gehirn kann eine bestimmte Fehlerquote wegstecken.

 

Wenn wir uns versprechen, kleben wir auch nicht am Versprecher, sondern korrigieren sinngemäß. Es wird im Kopf richtig gestellt.

 

Das Rechtschreibprogramm im Computer kann das teilweise auch. Man kann Fehler schreiben, und es wird so nebenbei automatisch korrigiert, obwohl die Finger etwas Falsches eingetippt haben.

 

Das ist für mich ein Vergleich für die Arbeit des heiligen Geistes.

Der heilige Geist kann Gottes Wort im Menschen Wort erkennen.

 

Neulich habe ich einen Artikel gelesen, darin ging es um eine Sterbebegleitung für den Opa innerhalb einer Familie. Das war für mich inhaltlich ergreifend. Darin kam am Schluss – kurz vor dem Tod des alten Mannes – ein Satz, den die Angehörigen dem Sterbenden zur Ermutigung sagten. Ich las: Theo, du schaffst es! Plötzlich verschwammen die Buchstaben vor mir, und ich hatte dann beim weiteren Lesen mit Tränen zu kämpfen.

Etwas in mir hat diesen Satz so verstanden, dass es mich persönlich traf. Es war ein Wort für mich, nicht auf das Vergehende, oder den Berg der Probleme zu schauen – nicht den Blick auf den Tod, sondern den Blick auf das Leben zu richten. Es war für mich ein ‚Reden des Heiligen Geistes’.

 

Gottes Geist kennt Gottes Geheimnisse, er entschlüsselt sie richtig und teilt sie uns mit.

Er kennt auch Gottes Geheimnisse, indem er ‚hinter die Kulissen schauen’ kann.

Manchmal agieren Personen, und wir verstehen nicht, was gespielt wird.

 

Familienkrach z.B..

Man verheddert sich in der Menge der Klagen, Vorwürfe und Verletzungen…

Während sich manche damit beschäftigen, die Wunden zu lecken, oder andere zu versorgen, sind andere an der Frage interessiert: Was wird hier eigentlich gespielt?

Wir tun etwas, wir agieren, als würde jemand uns fernsteuern, als hätte jemand anderes die Fäden in der Hand und spielt uns gegeneinander aus..

 

Wer hat Interesse, dass wir uns nicht verstehen? Auch wenn wir von den Argumenten – zwischenmenschlich nicht auf einen Nenner kommen – aber sozusagen hinter die Kulissen geschaut - ahnen wir, dass da andere Mächte mitmischen.

 

Der Geist Gottes erkennt die Tiefe, die Hintergründe, die Zusammenhänge hinter den Kulissen. Der Mensch mit seinem natürlichen ‚Menschenverstand’ sieht oft nur vordergründig – der H.Geist sieht tiefer.

 

Das führt jetzt zu einem weiteren Gedanken:

 

3. Gottes Geist steht manchmal unserem menschlichen Denken entgegen.

 

V. 14 Der Mensch kann von sich aus, mit seinen natürlichen Fähigkeiten, nicht erfassen, was Gottes Geist sagt. Für ihn ist das alles Unsinn, denn Gottes Geheimnisse erschließen sich nur durch Gottes Geist.

 

Bei Luther stand früher der Begriff ‚fleischliches Denken’, also das „was dem Menschen in Fleisch und Blut übergegangen ist“. Jetzt steht da: der natürliche Mensch.

Der Mensch mit dem ‚gesunden Menschenverstand’, der aber nicht geistlich denken kann; der manchmal mauert, wenn Gottes Geist etwas sagt, oder einflüstert.

 

Nehmen wir die Seligpreisungen in der Bergpredigt: Selig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Erdreich besitzen. Unsinn sagt der Menschenverstand, die Welt wird regiert von Gewalt, Macht, Kapital, Medien und nicht durch die Sanftmütigen. Denn macht Jesus den Sanftmütigen eine riesengroße Verheißung.

(oder Kreuzsymbol – für die einen kunstvolles sakrales Zeichen, für die anderen ein Bekenntnis persönlicher Hoffnung)

 

In einem Hauskreis wurde heftig für die Genesung eines älteren Menschen gebetet, der während seines Urlaubs nach einem schweren Infarkt im Krankenhaus  lag. Die Frau des plötzlich Erkrankten gehörte zu diesem Hauskreis. Es war allen klar, für die Gesundung zu beten, das ist schließlich ‚christliche Pflicht’. Eine Beterin hatte aber dann den Eindruck, dass es falsch wäre, so zu beten, und sagte: Ich habe den Eindruck, man sollte nicht mehr um Heilung beten! Große Betroffenheit und Staunen. Das gab eine Wende im Gebet. Es stellte sich später heraus, dass dieser Mann gestorben war. Im Nachhinein war für die Witwe diese Eingebung des Heiligen Geistes ein großer Trost.

 

Das alles ist natürlich gut gesagt, aber wie erkenne ich das Reden des Geistes?

 

Meist drängt es sich durch eine große Unruhe auf.

Man hat den Eindruck: du musst das einfach loswerden.

Es sind zwar meine menschlichen Worte, aber etwas in mir drängt mich dazu.

Es gehört sicher auch Wachsamkeit, Hören, Einüben, Demut dazu.

Auch der Austausch mit anderen über die Eindrücke und Empfindungen, und Worte, die sozusagen auf der Zunge liegen und noch nicht ausgesprochen sind.

 

4. Gottes Geist muss eingeladen, gesucht, erkannt und bewertet werden.

 

Die Lieder mit dem Heiligen Geist sind meist Bittlieder, z.B.:

 

EG 136 O komm du Geist der Wahrheit und kehre bei uns ein, verbreite Licht und Klarheit, verbanne Trug und Schein, gieß aus dein heilig Feuer, rühr Herz und Lippen an, dass jeglicher getreuer, den Herrn bekennen kann.

 

EG 130 O heilger Geist, kehr bei uns ein, und lass uns deine Wohnung sein, o komm, du Herzenssonne…

 

EG 126 Komm, Gott Schöpfer, Heiliger Geist, besuch das Herz der Menschen dein…

 

EG 125 Komm, Heiliger Geist, Herre Gott, erfüll mit deiner Gnaden Gut deiner Gläubgen Herz, Mut und Sinn..

 

Unser Sinn soll auf den heiligen Geist ausgerichtet sein. Wir sollen ihn suchen und erwarten. Denn wir ihn bewusst einladen, dann kommt er auch gern.

Jesus sagt in Lukas 11,13: Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den heiligen Geeist geben denen, die ihn bitten!

 

Es geht ja nicht nur um das Haben des H.Geistes, sondern um das weitere Erfülltwerden.

Der H.Geist ist ja nie in einer Konserve – ein für alle mal – er ist auch flüchtig. Er kann mal gedämpft werden, fortgejagt werden, er kann auch hereingebeten und ausdrücklich gesucht werden.

 

Der Geist ist keine statische Sache, sondern seine Wirkung, sein Reden ist mehr oder weniger intensiv.

Es ist wie beim Taubenfüttern auf manchen öffentlichen Plätzen. Wie sich eine Taube nur auf eine ruhige ausgestreckte Hand mit Futter setzt – so sollen wir auch Hand und Herz und Sinne ausstrecken, dass sich der H.Geist niederlässt. Das Symbol der Taube wird übrigens gern für den H.Geist verwendet.

 

Ein nächster Schritt ist das Erkennen: zu wissen, hier hat Gott geredet. Manchmal bleibt das für lange Zeit unklar. Manchmal klärt sich das schnell. Manche Menschen haben eine Gabe der Geist-Unterscheidung, sie können schnell erkennen, was aus Gottes Geist ist.

 

Meist ist es so, dass anhand der Wirkungen – anhand der Früchte des Geistes, wie es Paulus in Gal. 5,20 sagt – gesagt werden kann, ob Gottes Geist aktiv ist oder nicht:

 

Alles, was aufbaut, was einmütig und vollmächtig macht, was heilsam ist, was zur Wahrheit führt, was die Menschen auf Gott und Jesus ausrichtet, das ist die Wirkung des Heiligen Geistes.

Ich lese nun den entsprechenden Abschnitt vor (Hoffnung für alle – Galater 5, 19-23): …..

… Ist das bei euch auch so?

 

 

 








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