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Predigttext

Wiederherstellung in der Gemeinde
23-10-05 14:20
Alter: 5 yrs


VON: TH.ENZNER



Matthäus 18, 15-20


Stichworte: Vergebung, Versöhnung, Konflikt, Absolution, Konfrontation, Wiederherstellung

 

Text: Matthäus 15-21

15 «Wenn dein Bruder dir Unrecht getan hat, dann gehe zu ihm und sage ihm, was er verkehrt gemacht hat. Wenn er auf dich hört, hast du deinen Bruder zurückgewonnen. 16 Will er davon nichts wissen, nimm einen oder zwei andere mit, und versucht es noch einmal gemeinsam, ihn zur Einsicht zu bringen. 17 Wenn er auch dann nicht hören will, bringe die Sache vor die Gemeinde. Nimmt er selbst das Urteil der Gemeinde nicht an, dann behandle ihn wie einen, der gottlos und ungläubig ist.

 

18 Ich sage euch dies: Wem ihr auf der Erde seine Sünde anlastet, der soll auch im Himmel damit belastet sein. Und wen ihr auf der Erde von seiner Schuld freisprecht, der soll auch im Himmel frei sein.

 

19 Aber auch das sage ich euch: Wenn zwei von euch hier auf der Erde meinen Vater um etwas bitten wollen und darin übereinstimmen, dann wird er es ihnen geben. 20 Denn wo zwei oder drei in meinem Namen zusammenkommen, bin ich in ihrer Mitte.» 

…….

  1. Eine starke Zusage: Christus in unserer Mitte
  2. Eine himmlische Befugnis: Lösen vom Bösen
  3. Ein heikler Auftrag: Zu – recht – weisen

……..

Dietrich Bonhoeffer in ‚Gemeinsames Leben’, S.92:

„Nichts kann grausamer sein als jene Milde, die den andern seiner Sünde überlässt. Nichts kann barmherziger sein als die harte Zurechtweisung, die den Bruder vom Wege der Sünde zurückruft.“

…….

7 Schritte einer heilsamen Konfrontation:

Ein Konflikt tritt auf und / Sie / gehen / zu der betreffenden Person /

im privaten Rahmen / und sprechen über das Problem /

mit dem Ziel der Versöhnung

 

 

Liebe Gemeinde,

 

eine Gemeinde kann gesund, frisch und lebendig sein – eine Gemeinde kann aber auch angeschlagen, krank, müde, kaputt, ja sogar tot sein.

Es verhält sich wie beim Menschen. Unser Lebensgefühl ist ja bekanntlich sehr relativ:

Manchmal fühlen wir uns stark, kräftig, könnten Bäume ausreißen, sind entspannt, gelassen, humorvoll, - wir sind im Lot, oder anders gesagt: im Frieden mit uns und mit den andern.

Und manchmal sind wir niggelig, genervt, mürrisch, müde – ja richtig krank.

Wir spüren es, wissen vielleicht nicht richtig, woher das kommt. Aber wir empfinden, dass wir krank sind und nicht im Frieden mit uns und andern.

 

So ähnlich ist es auch mit dem Leib Christi, mit der Gemeinde.

Dieser geistliche Leib kann fit, stark, lebendig, leidenschaftlich, fröhlich sein, gut funktionieren und damit Gottes Plan ehren und ausführen. ‚Ein Herz und eine Seele’, wie es in der Lutherübersetzung über die Gemeinschaft der ersten Christen treffend heißt.

 

Der geistliche Leib kann aber auch angeschlagen, kränklich, langweilig, aufreibend sein. Wir spüren, da ist kein Frieden drin. Die Glieder dieses Leibes haben einen Virus gefangen, sind infiziert vom Bazillus Stolz, vom Virus Vergeltung, vom Erreger Selbstmitleid und Verletztheit.

Sie sind erkältet, weil manchmal so eine kalte Atmosphäre herrscht.

Sie schleppen sich ab mit einem schweren Koffer, den sie eifrig hüten, der auch stetig mit in den Gottesdienst genommen wird. In dem Koffer sind Ordner über Menschen, in den Ordnern sind die Aufzeichnungen über alles, was die andern falsch gemacht haben, wo sie gemein und giftig waren. In diesen Personalakten über verschiedene Leute steht es genau geschrieben: die vielen, vielen Sünden der anderen. Ja, böse ist die Welt, dies und auch die Bosheit der Glaubensgeschwister ist akkurat notiert und – wie gesagt – immer im Koffer dabei. So ähnlich schaut eine kranke Gemeinschaft aus.

 

Natürlich sind wir damit nicht gemeint…denn hatten wir je einen bösen Gedanken über den andern Mitarbeiter, oder über den Ehepartner, oder über die Presbyter und Verantwortlichen… aber nein ?!J ..

Hand aufs Herz: wie würden wir unsre Gemeinschaft einschätzen…. gesund, etwas fiebrig? Topfit oder hier und da kränkelnd?..

 

Jesus wusste um diese Dinge und informierte seine Jünger, damit sie lernten, wie Gemeinschaft wieder lebendig wird, woher die geistliche Gesundung kam.

Darum die Überschrift: von der Wiederherstellung der Gemeinschaft.

 

Ich lese den Text: Matthäus 18,15-20

….

Damit wir uns nicht zu früh vom Problem leiten lassen, will ich den Text vom Ende, von der Verheißung her, erklären.

Es ist immer gut, ein Problem, eine Schwäche von der Stärke her anzugehen.

Die stärkste Aussage hier ist Jesu Zusage: ich bin in eurer Mitte!

 

Ich bin bei euch! – wie es hier auf dem Parament steht.

Auf den Paramenten steht nie ein Problem, sondern eine Verheißung. Wir sollen Jesu Verheißungen vor Augen haben, und deswegen handeln und gesunden und wiederhergestellt werden.

 

  1. Eine starke Zusage: Christus in unserer Mitte

 

Der alte Abt eines berühmten Klosters war traurig darüber, dass kaum noch junge Mönche in das Kloster kamen und ihr Dienst träge und schwach geworden war. Da suchte er bei einem Rabbi einen Rat, und der gab ihm eine Weisung mit, die der Abt aber nur einmal seinen Klosterbrüden sagen sollte: „Der Messias ist unter euch!“

Als der Abt diesen Satz einmal seinen Brüdern gesagt hatte, gingen sie ganz anders miteinander um, feierten ganz anders ihre Gottesdienste und Gebetszeiten. Sie lebten zusammen, als wenn sie das endlich bekommen hätten, worauf sie schon lange gewartet hatten. Die Besucher des Klosters waren angerührt und begeistert von dem Zusammenleben der Mönche. Und bald kamen wieder viele junge Leute, um in das Kloster einzutreten.

 

Manchmal bedarf es diesen Zuspruchs von einem anderen: Der Messias ist unter euch! Christus ist doch da! Ich bin bei euch!, hat er doch gesagt – und hier auf dem Parament steht’s. Und unsre Kirche hat den Namen: Jesus – lebt!

Um es zuzuspitzen, könnte man noch genauer sagen: Jesus-lebt-hier-drin-Kirche, oder Jesus-lebt-unter-uns-Kirche.

 

Wo wir uns um seinen Namen scharen, in seinem Namen sprechen, in seinem Sinne handeln wollen, in seiner Autorität auftreten, sein Wort glaubend weitersagen – da ist er wirksam da!

Nur zwei oder drei Gläubige sind schon die Voraussetzung für den gegenwärtigen Jesus.

Und wo zwei-hundert oder drei-hundert da sind, erst recht.

 

In der jüdischen Tradition ist zum gültigen Gottesdienst immer ein sog. Minjan, eine Zehnzahl von Männern, nötig. Erst dann kann ein richtiger Gottesdienst stattfinden.

Bei Jesus ist nicht so viel Aufwand nötig. Schon der kleinsten geistlichen Zelle – wo z.B. zwei beten – wo zwei sich einig werden, in Jesu Sinn zu handeln – gilt der große Zuspruch.

Nicht die Quantität der Anwesenden, sondern ihre Qualität ist entscheidende Voraussetzung der Zusage Jesu. Zwei oder drei – geistlich einig in einer Sache – können viel bewegen. Sie stellen eine Macht dar. Wenn sie um etwas bitten, will sie der himmlische Vater erhören.

 

Wenn einem dies bewusst wird, dann dreht sich der Blick, die Stimmung ändert sich:

Nicht mehr Mängel und Schwierigkeiten beherrschen mein Blickfeld, sondern Jesu Macht und Möglichkeiten. Nicht mehr gedrückte Stimmung, sondern gespannte, neugierige Erwartung: Was wird wohl dieser gegenwärtige Jesus tun?

Der englische Theologe Oswald Chambers sagt:

‚Vergegenwärtige dir, dass der Herr jetzt hier ist, dann bist du augenblicklich befreit.’

 

In jeder Gemeinschaft, jedem Gottesdienst können wir leicht von menschlichen Gefühlen beherrscht werden, es ‚menschelt’: der vor mir riecht nach Koblauch, die links von mir schwatzen störend, die schräg hinter mir singt aber ziemlich falsch, mein Schuh drückt, hätte ich doch heute morgen das andere Paar angezogen, es zieht – und das Beffchen von dem Mann da vorn, sitzt schon wieder schief.. Alles zutiefst verständlich – aber wenn ich bedenke: Jesus gegenwärtig unter uns und lebendig; dann kippt sofort die Stimmung.

 

Es ist wie bei einem Kippbild. Wahrscheinlich kennen Sie das berühmte Kippbild ‚Junge Frau/alte Frau’. Einmal auf eine Wahrnehmung eingeschossen, kommt man kaum davon weg; aber wenn dann das Bild umgekippt ist – dann ist es anders.

Kaum einer kann schnell von einem zum andern Bild umschalten.

So ist es mit unserer Gemeinde: sie können in diese Kirche kommen, und auf die menschlichen Mängel sehen…und ihr Denken wird davon gefangen werden….vielleicht die ganze Zeit. Sie werden sich über Ungereimtheiten ärgern, die Sünde der Menschen – und gerade die von dem Herrn Sowieso.. – wird immer größer und größer und man könnte sich schon den ganzen Tag drüber ärgern.

Oder sie kommen hier rein und sagen sich, oder beten:

Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses und den Ort, da deine Ehre wohnt (Psalm 26,8)

Wie gut, dass du gegenwärtig bist, mitten unter uns.

Ein gutes Fundament – ein gewaltiger Zuspruch: Ich bin mitten unter euch!

Damit kommen wir zum 2. Punkt:

 

  1. Eine himmlische Befugnis: Lösen vom Bösen.

 

Neben einem Amtsgericht habe ich vor einiger Zeit eine Kneipe mit dem sinnigen Namen ‚Zur letzten Instanz’ gesehen. Ich dachte, na fein – wenn es mit dem erwarteten Urteil ‚Im Namen des Volkes..’ nichts geworden ist, sondern das Gegenteil eingetreten ist, dann kann man sich ja gleich hier um die Ecke die Birne volldröhnen. In dieser ‚Letzten Instanz’ werden dann die letzten Hoffnungen begraben, ersäuft auf sehr menschliche Weise.

 

Die letzte Instanz ist aber nicht hier auf Erden, sondern im Himmel zu finden.

Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden, sagt der auferstandene Christus.

Jesus spricht in höchster Autorität und im Namen der höchsten und letzten Instanz, im Namen seines Vaters. Sein Wort hat höchstes Gewicht, und er behält über uns das letzte Wort.

 

Nun geschieht das Besondere: Jesus macht seine Jünger zu Rechtsgehilfen, zu Vollzugsbeamten. Sie dürfen und sollen sogar im Namen ihres Herrn die Dämonen vertreiben, die Kranken versorgen, und hier ganz konkret – den Menschen die Sünden vergeben, sie vom Bösen lösen.

 

Ich höre schon den Einwand, das ewige Veto:

Wie kann ein Mensch Sünden vergeben? Das kann doch nur Gott! –

Genauso haben sie es Jesus vorgeworfen, als er sich ‚anmaßte’, zB zu einem Gelähmten zu sagen: Dir sind deine Sünden vergeben! -  Anmaßung, Gotteslästerung.

Diese Vorwürfe kommen entweder aus Boshaftigkeit oder aus Unkenntnis.

 

Darum noch mal, was Jesus deutlich machen wollte: Das Reich Gottes ist nicht fernab von uns, worüber wir viel wissen können, aber niemals spüren können.

Nein, das was Jesus tat, war sichtbares Reich Gottes: Veränderte, geheilte, gesunde, fröhliche, versöhnte, befreite Menschen. Kurz und gut: Menschen, die der Gewalt des Bösen entrissen waren. Manchmal ist das offensichtlich, manchmal verdeckt, verborgen, uneindeutig.

Gott baut sein Reich auf – mitten unter uns, weil Jesus mitten unter uns ist.

Und weil in Jesus Gott Mensch wurde, Gottes Welt menschlich wurde, unter uns Menschen kam, ist es nur zu logisch – dass Jesus auch seinen Jüngern diese Vollmacht weitergibt.

Sie sollen die Menschen vom Bösen befreien – durch das Angebot der Vergebung.

Sie hatten eine himmlische Befugnis.

Wie damals die Priester über rein und unrein zu urteilen hatten, so sollten sie unterscheiden zwischen Sünde und Freiheit, zwischen böse und gut.

Und wer es wollte, dem sollten sie die Vergebung der Sünde, die Freiheit im Namen von Jesus, im Namen der höchsten Instanz anbieten.

Diese himmlische Vollmacht hatte den Sinn, dass Menschen befreit leben, dass sich das Reich Gottes als Reich der Freiheit und Versöhnung immer mehr ausbreitet.

Die Jünger sollten – in procura – den Frieden Gottes auf den Kopf zusprechen und vollziehen.

 

Dass wir procura – im Namen eines andern – etwas unterschreiben oder mit einer Vollmacht etwas für einen anderen tun, das ist völlig selbstverständlich, z. B. im Bankverkehr. Aber den gleichen Vorgang auf der geistlichen Ebene ziehen wir schnell in Zweifel.

 

Als ich zum ersten Mal von einem andern Christen auf meinen Kopf zugesprochen hörte: ‚Dir sind deine Sünden vergeben, im Namen Jesu. Du bist frei, niemand kann dich darüber anklagen in Zeit und Ewigkeit!’ - war es wunderbar schön, ein spürbarer Friede kam über mich, innerlich fing ich an zu jubeln.

Am Beispiel der persönlichen Sündenvergebung konnte ich spüren: Jesus gegenwärtig.

 

Nach den zwei positiven Feststellungen nun das Problem der kranken Gemeinschaft.

Was hier gemeint ist, ist angehäufte Schuld in den zwischenmenschlichen Beziehungen.

Das Böse hat sich eingenistet, und hat sich nicht wieder verflüchtet.

Es ist hängengeblieben, es wurde eklig, es steht zwischen den Menschen, es trennt, bedrückt, stört, vergiftet und macht krank – ja infiziert sogar andere, und damit die Gemeinschaft des Leibes.

Weil wir solche wunderbaren Grundlagen haben, darum nimmt Jesus seine Jünger in die Pflicht, das Unrecht anzusprechen und aus der Welt zu schaffen.

 

  1. Ein heikler Auftrag: zu – recht – weisen.

 

V.15 lesen …

V.15 (Luther) Sündigt aber dein Bruder an dir, so geh hin und weise ihn zurecht zwischen dir und ihm allein..

Das Wort ‚Zurechtweisen’ hat leider einen schlechten Klang bekommen (im Sinne von abkanzeln), eigentlich ist das Wort sehr positiv zu verstehen: auf das Recht, auf den rechten Weg hinweisen, zurückweisen. Hier agiert nicht Wut, Jähzorn, sondern Fürsorge für den andern.

 

Diese Vorgehensweise – später wurde sie ‚Gemeinderegel’ genannt – ist höchst seelsorgerlich, sinnvoll und liebevoll. Das ist die Kunst, die Wahrheit in Liebe zu sagen.

 

Warum gibt es so krankmachenden Stunk in der Gemeinde? Weil wir diese Regel auf den Kopf gestellt haben. Wir denken: ‚Wenn ein anderer dich ungerecht behandelt, dann sag es der Gemeinde…’ - so ist oft unsere Regel. Auf den Stufen der Eskalation fangen wir gern auf der höchsten Stufe an, weil es am bequemsten ist – und die andern sofort Applaus geben: Ja, der, - der ist ja wirklich unmöglich!

 Aber so nicht!

 

Weil Jesus gegenwärtig ist, darum können wir es uns leisten, dem andern in Liebe, aber deutlich zu sagen, was wir nicht als in Ordnung empfinden.

So eine Konfrontation sind wir einander um der Liebe Gottes willen schuldig.

Aber Konfrontation ist ein Geschenk, das – fast keiner – von uns haben will.

Weil wir fast nur die Strategie des Fertigmachens kennen und fürchten. Den andern wollen wir zwar gern konfrontieren, aber wir selber weichen gerne aus, wenn uns die Wahrheit gesagt werden soll. Aber Zurechtweisen ist ein heilsames Vorgehen – mit dem Ziel der Versöhnung. Zurechtweisen hat die Option und das Vertrauen, dass Einsicht entsteht und der kranke Virus aus dem Leib Christi verschwindet, dass einander Vergeben wird, und mit neuer Freude Gemeinschaft erlebt wird.

 

Wer den andern konfrontiert, hat sozusagen schon das Gewähren der Vergebung in der Tasche mitgebracht – um dann, nachdem Wahrheit ans Licht gekommen ist, und Einsicht entstanden ist – diese Vergebung auch dem andern zu gewähren.

Was Jesus hier anspricht, ist eine Zumutung: als Christen sollen wir eben nicht immer dem Konflikt ausweichen, sondern da, wo er Beziehung lähmt und zerstört, ansprechen.

Viele Christen sind sentimental und konfliktscheu – und denken, sie müssten alles schnell vergeben. „Wir haben uns doch alle lieb!“ Das beruhigt vielleicht vorschnell einen Konflikt, im Grunde geht es aber nicht weiter, weil der Wahrheit nicht die Ehre gegeben wurde. Die Wahrheit in Liebe sagen, das ist wirklich eine Kunst.

 

Bonhoeffer sagt in seinem Buch ‚Gemeinsames Leben’: „Nichts kann grausamer sein als jene Milde, die den andern seiner Sünde überlässt. Nichts kann barmherziger sein als die harte Zurechtweisung, die den Bruder vom Wege der Sünde zurückruft.“

(eigenes Erlebnis, als ich locker die katholische Wundergläubigkeit in der Predigt verächtlich darstellte, und einer anschließend mir sagte, dass das für kath. Ohren verletzend wäre.. ).

 

Ich möchte - angelehnt an ein Buch von John Ortberg – 7 Dinge nennen auf dem Weg zur Wiederherstellung und Gesundung:

 

  1. Erkennen sie den Konflikt an – schweigen sie ihn nicht tot.
  2. Sie – und kein anderer – übernehmen die Verantwortung für den ersten Schritt.

(soll doch der andere..! Ob wir nun in einem Konflikt der Auslöser, der Täter, oder der Empfänger, das Opfer, waren)

3  Gehen Sie – und sitzen Sie es nicht aus!

  1. Gehen Sie zu der betreffenden Person – und nicht zu Außenstehenden
  2. Suchen Sie den andern zuerst im privaten Rahmen, unter vier Augen – und nicht vor anderen.
  3. Benennen Sie das Problem klar – und weichen Sie nicht aus oder reden sie nicht drumherum

      7.  Reden Sie mit den Ziel der Wiederherstellung

(was sind meine Motive? Nur abladen, Polizei spielen, im Seelenmüll rühren, Prinzipien durchziehen? Regelwidrigkeit anmahnen – oder: Gott die Ehre geben, dem andern von Herzen alles Gute wünschen)

 

 

 

 








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Änderung:  01:33 22/04 2010