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Predigttext

Beflügelnde Komplimente - Gott und seine Gaben
12-06-05 10:00
Alter: 5 yrs


VON: TH.ENZNER



Predigtreihe 3.Teil - Epheser 4,1-13; 1.Petrus 4,10f; 1.Korinther 12; Psalm 139,14


 

Stichworte: Komplimente, Gaben, Charisma

 

Epheser 4, 1-13 Die Einheit der Gemeinde und die Vielfalt der Aufgaben

1 Vergesst nicht, dass ich um Jesu willen im Gefängnis bin. Als sein Gefangener bitte ich euch: Lebt so, wie Gott es von denen erwartet, die er zu seinen Kindern gemacht hat. 2 Seid freundlich und geduldig, gebt andere nicht so schnell auf und dient einander in selbstloser Liebe!

3 Setzt alles daran, dass die Einheit - wie sie der Heilige Geist schenkt - nicht durch Unfrieden zerstört wird. 4 Gott hat uns in seine Gemeinde berufen. Darum sind wir ein Leib. In uns wirkt ein Geist, und uns erfüllt ein und dieselbe Hoffnung. 5 Wir haben nur einen Herrn, einen Glauben und eine Taufe. 6 Und wir haben nur einen Gott. Er ist der Vater, der über uns allen steht, der durch uns alle und in uns allen wirkt.

7 Jedem einzelnen von uns aber hat Christus besondere Gaben geschenkt, so wie er sie in seiner Gnade jedem zugedacht hat. 8 Nicht ohne Grund heißt es von Christus: «Er ist in den Himmel zurückgekehrt, er hat die gottfeindlichen Mächte besiegt und den Menschen Gaben geschenkt.» 9 Wenn es aber heißt: «Er ist in den Himmel zurückgekehrt», so bedeutet dies doch, dass er vorher zu uns auf die Erde gekommen ist. 10 Der zu uns herabkam, ist derselbe, der auch wieder zu Gott zurückkehrte. Jetzt ist er Herr über alles.

11 Einige hat er beauftragt, Gemeinden zu gründen, einige reden in Gottes ausdrücklichem Auftrag, und andere gewinnen Menschen für Christus. Wieder andere leiten die Gemeinde oder unterrichten sie in Gottes Wort. 12 Sie alle sollen die Christen für ihren Dienst ausrüsten, damit die Gemeinde Jesu aufgebaut und vollendet werden kann. 13 Wenn das geschieht, werden wir im Glauben immer mehr eins werden und Jesus Christus, den Sohn Gottes, immer besser kennenlernen. Wir sollen zu mündigen Christen heranreifen, zu einer Gemeinde, in der Christus mit der ganzen Fülle seiner Gaben wirken kann.

……….

1.Petrus 4, 10-11:

Dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes: wenn jemand predigt, dass er’s rede als Gottes Wort; wenn jemand dient, dass er’s tue aus der Kraft, die Gott gewährt, damit in allen Dingen Gott gepriesen werde durch Jesus Christus.

Sein ist die Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

……….

1. Komplimente sind Kraftfutter für die Seele

Können wir sie annehmen oder austeilen?

2. ‚Powered by god’ – Gott gibt uns einen einzigartigen Wert!

Unsere unselige Selbstentwertung

3. Wie kann ich meine Gaben erkennen und einsetzen?

Erkennen – Probieren – Bestätigen/Korrigieren

 

………

Liebe Gemeinde,

 

ansteckende Sehnsucht- Gott und seine Menschen; Begeisterndes Zutrauen- Gott und seine Mitarbeiter, so lauteten bisher die Themen. Und heute lautet das Thema: Beflügelnde Komplimente – Gott und seine Gaben!

 

Wann haben sie das letzte Kompliment bekommen?

Für ihre schicke Kleidung, für ihre gute Arbeit, für ihr charmantes Verhalten, für ihre Begabung?

Vielleicht ist es schon lange her, vielleicht haben sie auch heute morgen ein nettes Wort bekommen:

Schön, dass du da bist! Oh, was für eine aufregende Frisur! Toll, was du alles bei TenSing gestern geleistet hast!

Ein gutes Wort zum Auftakt des Sonntags tut gut.

Mark Twain sagte mal: „Ich kann zwei Monate von einem netten Kompliment leben!“

 

Gute Worte sind Kraftfutter für die Seele!

In den Sprüchen heißt es (25,11):

Ein Wort, geredet zur rechten Zeit, ist wie goldene Äpfel auf silbernen Schalen.

 

Äpfel werden heute nicht mehr so geschätzt wie früher. Was naschen Sie am liebsten? Pralinen, weiße Schokolade, .. Marzipan..? Für mich würde der Vers übersetzt lauten:

‚Ein Wort, geredet zur rechten Zeit, ist wie Weingummi auf einer silbernen Schale verabreicht.’

 

Ein Kompliment also ist lecker und wohlschmeckend, bekömmlich und es hält lange Zeit vor - Tage, Wochen, ja bei manchen ist es der Beginn einer veränderten eigenen Wahrnehmung.

Die Frage ist nun: Können wir’s annehmen?

Vielleicht mag einer denken: Was? Ich?

-Ich soll gut aussehen, und ich dachte, mit meiner Figur kann ich keinen Staat machen.

-Ich soll gut singen können, und ich dachte, ich bin nur Lückenbüßer für den Chor!

-Auf mich hören die anderen? Und ich dachte, mein Wort hätte kein Gewicht…

 

Nochmals: Wie wirkt das, wenn Sie ein Kompliment bekommen?

Früher haben mich Komplimente aus der Fassung gebracht:

Ich wechselte sofort das Thema. Ich wurde rot. Ich wurde auch skeptisch und dachte, das sagen die andern nur, um mich bei Laune zu halten oder wenig später zu kritisieren.

 

Das hing mit meinem negativen Selbstbild zusammen. Ich hatte ein Bild von mir, dass ich bestimmte Dinge nur so leidlich, so grade und knapp konnte – und dass ein Misserfolg wieder typisch wäre und Erfolg… naja, das war dann eben Glück.

Mit Komplimenten konnte ich nicht gut umgehen.

 

Ich beobachte das auch bei vielen Hausfrauen.

Kommt man in ein Haus, isst man einen leckeren Kuchen, man bedankt sich und lobt die Frau des Hauses, - was sagen dann viele? ‚Ach, der Kuchen ist mir aber diesmal nicht so gelungen….der Kuchen ist zu trocken geraten, war zulange im Ofen.’

Sie bezichtigen sich sogleich eines Fehlers – das Lob darf nicht zu groß ausfallen, - sie können im Grunde kein Kompliment annehmen.

 

Wenn sie mal woanders im Gottesdienst sind, und der Pastor hält ne prima Predigt, dann gehen sie auf ihn zu – er braucht das ja auch mal – und loben sie ihn und achten sie auf die Reaktion: Die einen erstarren, ganz feierlich und fromm: ‚Danken Sie Gott, dass er durch mich gesprochen hat!’ Oder sie fangen auch an - wie die Hausfrau- an sich selbst etwas nicht gut zu finden.

Andere dagegen, das sind die wenigsten, können das Lob genießen und sagen fröhlich:

‚Danke! Das freut mich.’

 

Aber jetzt noch eine weitere Frage: Können wir auch Komplimente austeilen?

 

Haben Sie als Eltern ihren Kindern oft genug gesagt: „Du, ich bin richtig stolz auf dich!?“

Was glauben sie, was das für einen Motivationsschub bei den Kindern auslöst!

 

Im Kindergarten mache ich schöne Beobachtungen:

Beim Geschichteerzählen und auch hinterher kommen immer wieder Kinder auf mich zu:

‚Du, Pastor, heute habe ich zum erstenmal die Schnürsenkeln gebunden.. ‚ Oder: ‚Pfarrer Enzner, ich hab ein Bild für dich gemalt.. ‚

Und wenn ich drauf eingehe, sage ich : Toll, und du kannst ja schon bis 20 zählen, und du ..du kennst die Jesus-Geschichte schon… dann leuchten Kinderaugen und die Kinder springen hüpfend weg. Sie freuen sich über ein gutes Wort.

 

Manche Menschen aber sind sehr knausrig mit guten Worten und meinen, Lob wäre nicht nötig, zB die Schwaben. Bei denen gibt es die Redewendung: Nix gsagt is gnug globt!

 

Zu deutsch: Nur nicht zuviel loben, damit sie nicht eingebildet werden. Wenn man nicht kritisiert, dann ist es schon gut. Der Schwabe verabreicht das Lob in homöopathischer Dosierung…Aber die schwäbische Seele hungert nach Anerkennung, darum sind sie auch so perfektionistisch und pflichtbewusst und fast zwanghaft fleißig und müssen dauernd Häusle bauen, damit sie etwas gelten und Anerkennung bekommen…

 

Das soll nicht so in unserer Gemeinde sein. Gemeinde wird gebaut durch Ermutigung. Den andern ermutigen ist ein Dienst und kein überflüssiger Luxus. Wenn wir loben, dann entwickeln sich selbstbewusste, fröhliche, seelisch satte und zufriedene Mitarbeiter.

 

Dient einander .. mit Ermutigung!

Wir haben in der Gemeinde nicht wenige Chef-Charaktere; das ist an sich nicht schlecht, aber wenn es auf der anderen Seite zu wenige Zuarbeiter, Helfer und Diener gibt, dann wird es kritisch. Wir brauchen aber viel mehr Diener bzw. Chefs, die auch dienen können. Leute, die hingegeben für andere verfügbar sind, die nicht nur anordnen, sondern auch anpacken und tun - die nicht so sehr einfordern, sondern eher fördern und ermutigen.

 

Durch fehlende Ermutigung züchten wir langsam, aber sicher verkniffene, dauernd um ihre Anerkennung bemühte Leute, dann gibt es immer einen Tanz um das goldene Ego. Unterschwellig wird dann doch um das Lob gebuhlt.

 

Darum seien Sie großzügig mit Komplimenten!

Keine falschen Worte, mit denen man dem andern nur Honig um die Lippen schmieren will, damit er gefügig wird, sondern ehrliche, echte Komplimente.

Das Wort ‚Kompliment’ kommt vom spanischen cumplimiento, bzw. vom lateinischen complere,.., und beinhaltet im Wortstamm die Tätigkeit ‚anfüllen, auffüllen, erfüllen’. Wer dem andern gute Worte sagt, der füllt dessen seelischen Tank.

 

In der Stress- und Kommunikations-Forschung wurde die sogenannte ‚Gotmann-Konstante’ herausgefunden: Sie lautet 5 : 1, d.h. ein Mensch kann erst dann eine Kritik konstruktiv aufnehmen, wenn er zuvor mit ähnlichem Gewicht 5-mal eine positive Ermutigung bekommen hat. In einer angespannten, stressigen Situation kehrt sich leider dieses Verhältnis um – mehr Kritik als Ermutigung -, und es entsteht eine Atmosphäre aus Ärger, Maulen, Schlechtmachen, Herumgiften, Schimpfen, Nörgeln…das ist der Tod im Topf der Gemeinde. Das war schon in Korinth so, und darum sieht sich Paulus gezwungen, das schöne Bild von dem einen Leib mit den vielen Gliedern zu beschreiben (1.Kor.12). Und er sagt: So soll es sein, ihr seid der Leib Christi! Die Freude an der Einheit steht über aller Verschiedenheit. Wir ergänzen einander, damit der eine Leib das tun kann, was Christus, das Haupt, mit uns vorhat.

 

Komplimente sind Kraftfutter für die Seele.

 

Der zweite Punkt: Was sind wir wert?

 

Unser Umgang mit Komplimenten hängt mit unserem Selbst-Wert zusammen.

Wie sehen wir uns? Habe ich einen Wert vor den Menschen und vor Gott?

Oder muss ich mich dauernd entschuldigen, geplagt mit permanentem schlechten Gewissen, getrieben durch Leistungsdruck und Perfektion?

Viele Menschen laufen mit sog. ‚MIKs’ herum, d.h. mit Minderwertigkeitskomplexen.

„Ich bin es nicht wert,..wer bin ich schon…das kann ich nicht…“

 

Kann ich danken für mein Leben, meine Geschichte, meinen Körper, meine Art, meine Fähigkeiten, meine Persönlichkeit?

 

David betet zu Gott ( Psalm 139,14): Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.

 

Weil wir von Gott geschaffen wurden, weil er uns mit Namen kennt, weil er uns lieb hat, darum sind wir viel, viel wert. Wir haben einen einzigartigen Wert auf der Welt, auch wenn wir das nicht glauben oder den Wert permanent verbiegen. Die zZt diskutierte DNA-Analyse zeigt es: keiner ist wie ein anderer auf der Welt – einzigartig, einmalig.

 

Hurra, ich bin einmalig!, - was für ein schöner Gedanke!

Ich bin etwas wert! Früher sprach man von der sog. ‚deutschen Wert-arbeit’, ‚made in germany’ war ein Wertbegriff. Heute kann man das nicht mehr sagen. Aber ‚made by god’ oder ‚powered by god’ ist ein absoluter Wertbegriff, der durch keine Globalisierung verwässert werden kann.

 

Bei Jesaja (43,1.4) steht der bekannte Vers: Fürchte dich nicht, ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein ...weil ich dich lieb habe, und weil du in meinen Augen wert geachtet bist!

Ich bin von Gott wert geachtet und wertvoll gemacht!

Wunderbar sind deine Werke, Gott, ich danke dir dafür.

 

Die dauernde Selbstentwertung, die vielen kleinen MIK’s sind ein Angriff auf Gottes einzigartiges Schöpfungsprodukt. Wer Minderwertigkeiten pflegt, lästert seinen Schöpfer!

 

Ich danke dir, dass du mich wunderbar gemacht hast! Dieses biblische Wort können Sie als biblische Medikation 3-mal täglich einnehmen,- morgens, mittags, abends - das hilft wirklich gegen alle Kritik von außen und das eigene Gefühl der Minderwertigkeit.

 

Nun der 3.Punkt: Wie kann ich meine Gaben erkennen und einsetzen?

 

Wenn Gott uns nun einzigartig gemacht und einen Wert gegeben hat, dann erachtet er uns wert, dass wir in seinem Plan mitarbeiten.

Darum hat er uns so geschaffen, dass wir mindestens eine gute, sehr gute Gabe mitbekommen haben, die wir einsetzen können. Gott will uns in seinem Reich nicht als Gelegenheits-Jobber oder 1 Euro-Jobber haben, sondern als Fach-Arbeiter.

 

Weil Gott etwas von seinem Fach versteht, hat er seinen Geschöpfen spezielle Gaben und Fähigkeiten gegeben. Es gibt bestimmte Tätigkeiten, die genau Sie sehr gut ausfüllen können.

 

Wir hörten das in der Lesung (Epheser 4,1-13). Sicherlich haben sie an mancher Stelle Schwächen, Macken, Fehler – aber an mindestens einer Stelle sind sie echt gut, weil sie von Gott als Fach-mann bzw. Fach-frau ausgebildet, d.h. geschaffen wurden.

 

Was die Macken betrifft: in der letzten Predigt hat M.Clausen berühmte Personen aus der Bibel aufgezählt, die alle eine Macke und quasi schlechte Startvoraussetzungen hatten, - aber letzten Endes doch ihre Berufung lebten, ihre Gabe für die göttliche Aufgabe einsetzten:

Mose stotterte. Amos' einzige Ausbildung war die eines Maulbeerfeigenritzers. Jakob war ein Lügner. Salomo war zu reich. Abraham war zu alt. David war zu jung. Timotheus war zu schwach. Jona rannte vor Gott weg. Miriam war eine Klatschtante. Gideon und Thomas waren Zweifler. Jeremia war depressiv. Elia war ausgebrannt. Petrus und Paulus auch.

Trotz der Macken lebten sie ihre Berufung und wurden zu einem Geschenk für andere.

 

Das Wort ‚Gabe’ lautet im griechischen ‚Charisma’ – d.h. ‚Gnadengeschenk’.

Die fachlichen Qualitäten wurden Ihnen geschenkt, in Ihren Charakter hineingelegt – auch wenn sie jetzt überlagert, verdeckt und darum oft unerkannt sind.

D.h., zuerst müssen wir unsere Berufung erkennen, unsre Gaben – denn wo die Gaben, da will Gott uns haben! Wenn einer gut lehren kann, soll er andere lehren. Wenn einer gut helfen kann, soll er helfen, zB Kaffeedienst. Wenn einer gut Kranke versorgen kann, soll er zu den Kranken gehen. Wenn einer gut leiten kann, soll er leiten. Wenn einer gern auf andere zugeht, soll er Kontakte herstellen, zB im Hallo-Dienst usw..

Gott hat uns zu geistlichen Facharbeitern gemacht, und wir sollen mit unserem Werkzeug, unserer geschenkte Gabe, an die richtige Stelle kommen.

Wie geht das?

Zunächst müssen wir die Gaben erkennen.

-Das kann manchmal auf der Hand liegen, die bisherige Lebensgeschichte hat es offensichtlich gemacht

-Weit häufiger ist aber der Fall, dass die Menschen um diese Gedanken theoretisch wissen, aber nicht genau ihre Gaben kennen. Wir kennen wohl unsere Adresse, die Geheimnummer des EC-Card, das Zugangspasswort bei den Rechnern – aber die Gaben?

 

Jemand sagte mal: er hat das Ziel in der Gemeinde, dass die Mitarbeiter auf Anhieb zu ihren persönlichen Daten auch ihre Gaben nennen können.

Ideal sind dafür auch bestimmte Seminare – wir zB bieten dieses sog. DIENST-Seminar an.

 

Neben dem Erkennen ist natürlich dann auch das Ausprobieren wichtig.

Wenn eine Gabe richtig erkannt ist und am richtigen Platz zum Zug kommt, dann erzeugt das keinen Stress, sondern dann ist es eine Freude. Mitarbeit in der Gemeinde macht Spass, stellen sie sich das vor! Ein Wunder?! Wer seine Gaben, einsetzen kann, der fühlt sich gebraucht, er blüht auf, er reift und wächst in seinem Charakter, er spürt: es ist gut, dass ich jetzt da bin, ich bin vom Fach. Das ist beflügelnd!

 

Weil wir es mit Menschen zu tun haben, ist natürlich immer eine Unschärfe in allen Dingen, im Erkennen, im Ausprobieren der Gaben, und darum sind wir uns die Komplimente schuldig:

-Wenn jemand etwas gut macht, dass es auch als gut erkannt und gelobt wird.

Wenn sich jemand an der falschen Stelle einsetzt, dann reibt er sich auf, wie wenn er zwei linke Hände hat, dann macht es keine Freud mehr – dann kann er das ja korrigieren und sich woanders betätigen. Die eigene Erfahrung und die Rückmeldung der anderen führt dahin, dass ich immer mehr erkenne, wo Gott mich haben will.

 

Gaben kann man nicht nur am Schreibtisch – etwa durch Tests erkennen – ich muss sie auch in der Praxis ausprobieren. Und so werde ich mit Sicherheit immer mehr zu dem werden, der ich vor Gott schon bin: einzigartig, wunderbar und begabt.

 

Und ich werde ihm, meinem Schöpfer von Herzen danken können, weil ich es mit Händen greifen kann, und weil es andere sagen:

Ich danke dir Gott, dass ich wunderbar gemacht bin. Wunderbar sind deine Werke, das erkennt meine Seele.

 








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Änderung:  01:33 22/04 2010